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Deutsche Fallschirmjäger am Kabuler Flughafen. In der Nähe eines der Zugangstore soll sich eine Explosion ereignet haben. Foto: Bundeswehr
Die letzten deutschen Soldatinnen und Soldaten haben Kabul verlassen: Das bestätigte die Verteidigungsministerin am Abend. Zuvor hatten sich außerhalb des Flughafens mindestens zwei Selbstmordanschläge ereignet. Es gibt offenbar zahlreiche Opfer, auch 13 US-Soldaten sind unter den Toten. Deutsche Kräfte waren nach Angaben des Einsatzführungskommandos nicht betroffen.
Der Evakuierungseinsatz der Bundeswehr am Kabuler Flughafen ist zu Ende: An Bord der letzten drei Airbus A400M der Luftwaffe, die in Kabul starteten, befanden sich nach Angaben von verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer alle verbliebenen deutschen Soldaten, Polizisten und Diplomaten. Sie befinden sich nun auf dem Weg in die usbekische Hauptstadt Taschkent.
Zu #Afghanistan: Der letzte A400M der Bundeswehr hat den afghanischen Luftraum verlassen, er ist 18.20 Uhr in #Kabul gestartet. Der militärische Evakuierungseinsatz ist beendet. Der Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten hat Priorität - alle sind wohlbehalten auf dem Rückweg. pic.twitter.com/FtjCZlRadM— Verteidigungsministerium (@BMVg_Bundeswehr) August 26, 2021
Zu #Afghanistan: Der letzte A400M der Bundeswehr hat den afghanischen Luftraum verlassen, er ist 18.20 Uhr in #Kabul gestartet. Der militärische Evakuierungseinsatz ist beendet. Der Schutz unserer Soldatinnen und Soldaten hat Priorität - alle sind wohlbehalten auf dem Rückweg. pic.twitter.com/FtjCZlRadM
Zuvor hatten war es in unmittelbarer Nähe des Flughafens zu zwei schweren Explosionen gekommen, offenbar verübt von Selbstmordattentätern. Dabei starben zahlreiche Zivilisten. Das Pentagon bestätigte am Abend, dass sich auch US-Soldaten unter den Toten befinden, ohne eine Zahl zu nennen. Weitere US-Einsatzkräfte seien verwundet worden, hierß es in der Erklärung. Über die Hintergründe der Explosionen ist bislang wenig bekannt. Eine soll sich in der Nähe des Osttores des Flughafens ereignet haben. Der Sprecher des US-Außenministeriums, John Kirby, schrieb auf Twitter, dass es sich um einen "komplexen Angriff" gehandelt habe. Kirby bestätigte eine zweite Explosion am "Baron Hotel" in der Nähe des Osttores. In den vergangenen Tagen hatte sich die Sicherheitslage verschärft, es wurde mit Attentaten von Terrorgruppen wie dem IS gerechnet. Auch der DBwV-Vorsitzende Oberstleutnant André Wüstner hatte zuletzt noch vor einer erhöhten Gefährdungslage gewarnt.
Nach bisherigen Erkenntnissen kam es heute Nachmittag gegen 15.20 Uhr MESZ zu einer Explosion im Außenbereich des Flughafens #Kabul. Einsatzkräfte der #BundeswehrimEinsatz waren nicht betroffen. Nähere Informationen liegen derzeit nicht vor. pic.twitter.com/oPxhHnRICs— Bundeswehr im Einsatz (@Bw_Einsatz) August 26, 2021
Nach bisherigen Erkenntnissen kam es heute Nachmittag gegen 15.20 Uhr MESZ zu einer Explosion im Außenbereich des Flughafens #Kabul. Einsatzkräfte der #BundeswehrimEinsatz waren nicht betroffen. Nähere Informationen liegen derzeit nicht vor. pic.twitter.com/oPxhHnRICs
We can confirm that the explosion at the Abbey Gate was the result of a complex attack that resulted in a number of US & civilian casualties. We can also confirm at least one other explosion at or near the Baron Hotel, a short distance from Abbey Gate. We will continue to update.— John Kirby (@PentagonPresSec) August 26, 2021
We can confirm that the explosion at the Abbey Gate was the result of a complex attack that resulted in a number of US & civilian casualties. We can also confirm at least one other explosion at or near the Baron Hotel, a short distance from Abbey Gate. We will continue to update.
Der "Spiegel Online"-Redakteur Matthias Gebauer schrieb auf Twitter, dass zur Zeit des Anschlags ein Airbus A400M MedEvac der Luftwaffe über Kabul kreiste. Der Airbus soll gelandet sein und verwundete US-Soldaten ausgeflogen haben. Die Bundeswehr hatte das Flugzeug demnach in der Luft, um auf mögliche Zwischenfälle beim Abzug der letzten deutschen Soldatinnen und Soldaten vorbereitet zu sein.
Dieser Artikel wird laufend aktualisiert.
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