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Mit großem Interesse nahmen die Mitglieder des DBwV am Standort Roth die Informationen von Oberstleutnant i.G. Dr. Detlef Buch zu aktuellen Aspekten der Verbandsarbeit auf. Foto: StoKa Roth
Mit dem anstehenden Umzug der Offizierschule der Luftwaffe (OSLw) von Fürstenfeldbruck nach Roth steht der Standort vor großen Veränderungen. Davon konnte sich Oberstleutnant i.G. Dr. Detlef Buch vom Vorstand des DBwV bei seinem Besuch in der Otto-Lilienthal-Kaserne in Roth einen Eindruck verschaffen.
Eingeladen hatte den Vorsitzenden Fachbereich Besoldung, Haushalt und Laufbahnrecht im Bundesvorstand der Vorsitzende der StoKa Roth, Oberstabsfeldwebel a.D. Bernhard Hauber. Verbunden war die Einladung mit der Absicht, die Mitglieder der Kameradschaften aus berufenem Munde über die Herausforderungen aktueller Verbandsarbeit zu informieren.
Auswirkungen der angespannten Haushaltslage auf Verbandsforderungen
Dabei ging es einerseits um die neue Struktur in der Bundeswehr und damit verbundene Herausforderungen, aber auch soziale Themen, die für die Mitglieder von besonderem Interesse sind. Dr. Buch berichtete von der Besoldungs- und Versorgungsübertragung 2023/24 auf 2025ff, zum Sachstand beim alimentativen Ergänzungszuschlag (AEZ) als ein größter Kostenpunkt und über Entwicklungen beim neuen Artikelgesetz „Zeitenwende“.
Die letzte Erhöhung der Besoldungs- und Versorgungsbezüge zeigt: „Der Verband hat seinen Job gemacht!“, so Dr. Buch. Trotz angespannter Haushaltlage sei es gelungen, die Ruhegehaltfähigkeit bestimmter Stellenzulagen durchzusetzen, „weil die Belastungen im Ruhestand nachwirken.“ Festzustellen sei allerdings dabei auch eine Steigerung der Personalkosten auf über 22 Milliarden Euro. Nach dem Ende des Tarifvertrags BUND zum 31.12.2024 werde eine neue Übertragung auf Besoldung und Versorgung im Laufe des Sommers 2025 erwartet. Die angespannte Haushaltlage hat auch Auswirkungen in der Bundeswehr auf die Beförderungssituation, so Dr. Buch. Nicht ausreichend vorhandene Planstellen verzögern Beförderungen und machen die Bildung von Beförderungsreihenfolgen in fast allen Besoldungsgruppen erforderlich.
Baumaßnahmen für Aufnahme der OSLw sind im Plan
Dr. Buch erhielt einen umfangreichen Einblick von den Fortschritten der Baumaßnahmen zur Aufnahme der OSLw in Roth. Kasernenkommandant Hauptmann Stefan Ballak stellte die Geschichte des Standortes und die Baufortschritte vor. Beim Rundgang durch die Kaserne im Beisein vom Personalratsvorsitzenden Oberstleutnant Ulrich Schinkel beindruckten die Musterstube des Unterkunftsgebäudes, die große Vierfach-Sporthalle und das Büro- und Lehrsaalgebäude mit dem imposanten Ludger-Hölker-Lehrsaal. Der Kasernenkommandant versicherte, dass die Baumaßnahmen im Zeitplan seien.
Verwundert zeigte sich Dr. Buch, dass eine Betreuung der Soldaten derzeit und in naher Zukunft nicht stattfinde, da es weder ein Mannschaftsheim, eine UHG noch OHG am Standort gibt. Der Neubau eines Trio-Gebäudes sei frühestens 2027 vorgesehen. Auch erfuhr Dr. Buch von der angespannten Wohnungssituation in und um Roth. In der Zielstruktur werden in der Otto-Lilienthal-Kaserne über 2200 Soldaten sowie Zivilbeschäftigte stationiert sein.
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