70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Dein Patch kann Gutes tun!
„Das KSK genießt im internationalen Kreis vergleichbarer Spezialkräfte einen ausgezeichneten Ruf"
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Auch die Namen von Nils Bruns, Martin Kadir Augustyniak und Robert Hartert sind an den Gedenkstelen im Wald der Erinnerung beim Einsatzführungskommando der Bundeswehr zu finden. Foto: DBwV/Yann Bombeke
Der 2. April 2010 hat sich ins kollektive Gedächtnis der Bundeswehr eingebrannt: An jenem Tag, heute vor 14 Jahren, fielen bei schweren Kämpfen bei der Ortschaft Isa Khel im Norden Afghanistans die Soldaten Hauptfeldwebel Nils Bruns, Hauptgefreiter Martin Kadir Augustyniak und Stabsgefreiter Robert Hartert. Acht ihrer Kameraden wurden bei dem Ereignis, das als Karfreitagsgefecht in die Geschichte einging, zum Teil schwer verwundet.
In den vergangenen Jahren hat sich langsam und noch recht leise eine Erinnerungskultur rund um das Karfreitagsgefecht ausgeprägt. Ihr Treiber sind vor allem Veteranen und Veteraninnen, die an eben jene Ereignisse und bitteren Verluste erinnern, die so viele Soldatinnen und Soldaten tief geprägt haben. So wird heute mit vielen Veranstaltungen an das Karfreitagsgefecht erinnert – etwa mit den K-Spendenmärschen, die seit 2010 durchgeführt werden. Beim diesjährigen 14K3-Marsch geht es darum, 14 Kilometer mit 14 Kilogramm Gepäck zurückzulegen – in Gedenken an die drei gefallenen Kameraden.
Politische Aufarbeitung des Einsatzes geht voran
Auch bei der politischen Aufarbeitung des Afghanistan-Einsatzes hat sich einiges getan: Der Bundestag hat einen Untersuchungsausschuss eingerichtet, der sich mit den Umständen des Abzuges im Sommer 2021 beschäftigt. Die beiden Jahrzehnte des gesamten Afghanistan-Einsatzes nimmt eine im Sommer 2022 eingesetzte Enquete-Kommission in den Fokus, um Lehren für die künftige Außen- und Sicherheitspolitik zu ziehen. Unter den zwölf Sachverständigen, die die Abgeordneten bei der Aufarbeitung des deutschen Engagements am Hindukusch unterstützen, ist der Bundesvorsitzende, Oberst André Wüstner. Im Februar stellte die Enquete-Kommission ihren Zwischenbericht vor. Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken ist dem DBwV ein Anliegen von höchster Priorität. All die Frauen und Männer, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie ihr Leben verlieren oder zu Schaden kommen, dürfen niemals in Vergessenheit geraten.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: