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Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
In Idar-Oberstein tauchten die Ehemaligen „in die Geschichte der Artillerie“ ein. Foto: KERH Idar Oberstein
Anfang Oktober besuchten in Idar-Oberstein Mitglieder der Kameradschaft Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene (KERH) die beeindruckende Lehrsammlung der Artillerieschule. Unter fachkundiger Führung von Oberstleutnant Lars Kleine tauchten die Teilnehmenden in die Geschichte der Artillerie ein, beginnend bei den frühesten Steinschleudern - bis hin zur modernen Panzerhaubitze 2000. Die Lehrsammlung bietet Exponate zu allen Epochen der Artilleriegeschichte. Besonderes Augenmerk wurde auf die Entwicklungen während des Zweiten Weltkriegs und die Weiterentwicklungen in der Bundeswehr gelegt. „Viele der ehemaligen Soldaten erkannten vertraute Waffensysteme aus ihrer Dienstzeit wieder, was zu angeregtem Austausch und spannenden Anekdoten führte,“ so KERH-Vorsitzender Michael Hochmuth.
Auch erfuhren die Teilnehmenden von dem neu gegründeten Förderverein, dessen Ziel es ist, auf lange Sicht ein öffentlich zugängliches Artilleriemuseum aufzubauen – ähnlich dem Panzermuseum in Munster. Im Nachgang der kurzweiligen Führung fand das monatliche Treffen der KERH im Kasino der Artillerieschule statt, wo die Mitglieder bei anregenden Gesprächen den Tag Revue passieren ließen und weiter fachsimpelten. Der Vorsitzender Stabsfeldwebel a.D. Michael Hochmuth, dankte Oberstleutnant Kleine herzlich für die spannende Führung und überreichte ihm ein kleines Präsent als Anerkennung. Als nächstes planen die Ehemaligen den weiteren Besuch einer Sammlung; welche ebenfalls in der Artillerieschule untergebracht ist. Im Jahr 2025 soll die Sammlung der Gesellschaft für Artilleriekunde, die Uniformen, Abzeichen und historische Vorschriften umfasst erkundet werden, so Hochmuth.
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