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Bezirksvorsitzender Franz Jung, KERH-Vorsitzender Rüdiger Pauli, OB Günzburg Gerhard Jauernig, Hauptmann a.D. Albert Giselbrecht, Landesvorsitzender Josef Rauch und Stabshauptmann a.D. Walter Proneth. Foto: KERH Donau-Iller
Starker Zusammenhalt von aktiven und ehemaligen Soldaten verschafft der Interessenvertretung Gehör in Politik und Gesellschaft.
Ihr 40-jähriges Bestehen feierte die Kameradschaft Donau-Iller mit 60 Gästen und muskalischer Begleitung mit Keyboard und Trompete bei einem Grillfest im Tennisclub Günzburg.
Gekommen war zu diesem Anlass der Oberbürgermeister der großen Kreisstadt Günzburg. Gerhard Jauernig erinnerte an die Zeit, als die Stadt als ehemaliger Garnisonsstandort enge Verbindungen zu den Soldaten der Bundeswehr unterhielt. Heute zeige die Zeitenwende, dass es für die Landesverteidigung erneut eine starke Bundeswehr brauche.
In seinem Dank lobte Landesvorsitzender Oberstleutnant a.D. Josef Rauch Treue und Einsatz der Ehemaligen im DBwV. Ohne diesen starken Rückhalt wären viele dienstliche und soziale Verbesserungen für Besoldungs- und Versorgungsempfänger nur schwer möglich geworden. Diese starke Gemeinschaft von aktiven und ehemaligen Soldaten sei ein gewichtiger Grund, warum der BundeswehrVerband in Politik und Gesellschaft Gehör finde. Dabei sei der Verband nicht allein auf die Verbesserung der sozialen Rahmenbedingungen fokussiert, sondern lege immer wieder den Finger in die Wunde. Rauch sprach in diesem Zusammenhang kritisch die verwässerte Umsetzung des 100-Milliarden-Sondervermögens, die Umsetzung des Zwei-Prozent-Ziels der NATO und die nach wie vor dysfunktionalen Strukturen der Bundeswehr an.
Der Vorstand der hiesigen Kameradschaft erfuhr großes Lob vom Bezirksvorsitzenden Bairisch Schwaben. Stabsfeldwebel a.D. Franz Jung bestärkte die Mitglieder, mit ihren Vorschlägen die Ausrichtung des Verbandsarbeit mitzubestimmen. Im Namen der aktiven Truppe des ITBtl 292 wünschte sich TruKa-Vorsitzender Hauptfeldwebel Dominik König in seinem Grußwort eine noch engere Kooperation zwischen Soldaten und Ehemaligen.
In seiner Laudatio zu „40 Jahre Kameradschaft ERH Donau-Iller“ zeichnete Vorsitzender Oberstleutnant a.D. Rüdiger Pauli wichtige Stationen seit Gründung nach. Einzigartig sei, dass der Deutsche BundeswehrVerband mit den KERH ehemaligen Soldaten eine Heimstatt zur Pflege der Kameradschaft und gegenseitigen Unterstützung gibt. So bleiben Ehemalige eng verbunden mit den Herausforderungen der heutigen Bundeswehr und unterstützen die Interessen der Bundeswehrangehörigen. Pauli freute es, zum Abschluss der Festveranstaltung mit Hauptmann a.D. Albert Giselbrecht ein 60 Jahre langes Mitglied des DBwV mit Treueurkunde und Treuenadel auszuzeichnen.
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