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Vilnius. Litauens Präsident Gitanas Nauseda hat die Pläne der Bundesregierung gewürdigt, rund 4000 Bundeswehr-Soldaten dauerhaft in seinem Land zu stationieren. «Wir freuen uns über das langfristige Engagement Deutschlands zur Stärkung der Sicherheit Litauens», sagte der Staatschef des baltischen EU- und Nato-Landes nach einem Treffen mit Bundeswehr-Generalinspekteur Carsten Breuer am Montag in Vilnius. «Ich bin fest davon überzeugt, dass es eine Erfolgsgeschichte sein wird, die wir mit unseren Verbündeten teilen können.»
Deutschland will rund 4000 Soldaten als eigenständig handlungsfähigen und gefechtsbereiten Verband in dem an die russische Ostsee-Exklave Kaliningrad und Russlands engen Verbündeten Belarus grenzenden Land stationieren. Damit soll dem Bedürfnis des Nato-Partners nach einer verstärkten Abschreckung Rechnung getragen werden. Die Pläne sind auch eine Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine.
Breuer traf in Litauen seinen Amtskollegen General Valdemaras Rupsys, um über die Pläne zu sprechen. «Litauen ist bereit, den deutschen Soldaten die besten Bedingungen für das Leben und die Ausbildung in Litauen zu bieten», betonte Nauseda. Er fügte hinzu, dass eine reibungslose Zusammenarbeit zwischen litauischen und deutschen Institutionen in der jetzigen Phase sehr wichtig sei.
Zuvor hatte Breuer bei seinem Besuch in Litauen deutlich gemacht, dass er zügige Fortschritte bei der geplanten Stationierung der Brigade erwarte. Demnach soll der Planungsprozess noch in diesem Jahr abgeschlossen und 2024 mit der Umsetzung begonnen werden.
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