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Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Brüssel. Für die deutschen Soldaten in Afghanistan hat das vorläufige Ende der US-Gespräche mit den Taliban größere Auswirkungen als bislang bekannt. Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur war vorgesehen, dass im Zuge eines Abkommens mit den radikalislamischen Aufständischen nicht nur die USA, sondern auch alle anderen Nato-Partner ihre Truppenpräsenz in Afghanistan deutlich reduzieren. Hätten die USA zum Beispiel 30 Prozent ihrer Soldaten aus der Nato-Mission «Resolute Support» abgezogen, hätten demnach auch Deutschland und andere Bündnispartner bis zu 30 Prozent ihrer Soldaten abgezogen.
Die Bundeswehr beteiligt sich derzeit mit bis zu 1300 Soldaten an dem Ausbildungseinsatz für die Sicherheitskräfte der afghanischen Regierung. Diese Zahl hätte damit künftig wieder auf unter 1000 sinken können.
Ob die Planungen für eine Truppenreduzierung nach dem Abbruch der Gespräche durch US-Präsident Donald Trump vollständig aufgegeben werden, war bis zuletzt unklar. Trump hatte vor rund zwei Wochen gesagt, er betrachte die Verhandlungen mit den Taliban als «tot». Kurz zuvor war erneut ein US-Soldat bei einem Autobombenanschlag in der afghanischen Hauptstadt Kabul ums Leben gekommen.
Zurzeit sind schätzungsweise zwischen 13 000 und 14 000 US-Soldaten in Afghanistan stationiert. Bis zu 8475 davon waren zuletzt an dem Nato-Ausbildungseinsatz beteiligt. Der Rest unterstützt unter anderem an der Seite der afghanischen Streitkräfte direkt den Anti-Terror-Kampf im Land. Trump wollte die US-Truppenstärke eigentlich auf rund 8600 Soldaten verringern.
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