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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
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Gedenken an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing
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Erinnerung an den Stabsgefreiten Patric Sauer
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Kiew/Moskau. Nach einer Waffenruhe über das orthodoxe Osterfest hat die ukrainische Armee mit Langstreckendrohnen eine Chemiefabrik im Norden Russlands beschossen. Ziel sei ein Ammoniakwerk in Tscherepowez etwa 400 Kilometer nördlich von Moskau gewesen, schrieb der Kommandeur der ukrainischen Drohnentruppen, Robert Browdi, auf Telegram. Die Fabrik stelle jährlich mehrere Hunderttausend Tonnen Ammoniak, Salpeter und Salpetersäure her, die zur Produktion von Sprengstoff verwendet würden.
Auf russischer Seite bestätigte Bürgermeister Andrej Nakroschajew, dass es einen Angriff auf einen Industriebetrieb gegeben habe. Für die Stadt selbst habe keine Gefahr bestanden, sagte er der staatlichen Nachrichtenagentur Tass zufolge. Tscherepowez liegt etwa 900 Kilometer von der Ukraine entfernt.
Russische Angriffe begannen gleich nach Mitternacht
Über das orthodoxe Osterfest von Samstagnachmittag bis Sonntagabend hatten sich Russland wie die Ukraine weitgehend an eine Waffenruhe gehalten. Große Luftangriffe blieben aus, Verstöße wurden von beiden Seiten vor allem entlang der Bodenfront gemeldet. Die russische Armee begann nach Kiewer Angaben mit Ablauf der Waffenruhe um Mitternacht wieder Angriffe mit Langstreckendrohnen bis tief in die Ukraine hinein. Nach Angaben der ukrainischen Luftstreitkräfte dauerten die Attacken den ganzen Tag über an.
Selenskyj: Ukrainische Waffen werden immer besser
Am Montag beging die Ukraine den Tag ihrer Rüstungsindustrie. Präsident Wolodymyr Selenskyj sagte, dass sein Land die Langstreckenwaffen für Treffer im russischen Rückraum selbst geschaffen habe. Ebenso habe die Ukraine ihre Drohnenabwehr, den Einsatz ferngesteuerter Kampfroboter und Seedrohnen ausgebaut. Kiew biete diese Waffen und die Erfahrung im Umgang damit auch seinen Partnern an.
«Zum ersten Mal in der Geschichte dieses Krieges wurde eine feindliche Stellung ausschließlich mit unbemannten Systemen - Robotern und Drohnen - erobert», nannte Selenskyj ein Beispiel. «Die Besatzer ergaben sich, und diese Operation wurde ohne Beteiligung der Infanterie und ohne Verluste auf unserer Seite durchgeführt.» Nähere Details nannte der Präsident nicht.
Die Ukraine wehrt sich seit mehr als vier Jahren gegen eine großangelegte russische Invasion.
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