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Berlin/Vilnius. Die Panzergrenadierbrigade 41 «Vorpommern» wird den von der Bundesregierung angebotenen verstärkten Schutz des Nato-Partners Litauen übernehmen. Der Kampfverband sei für die Aufgabe bestimmt worden, zitierte der Rundfunk in Litauen am Freitag den Armeechef des Landes, Valdemaras Rupsys. Er äußerte sich nach einem Gespräch mit dem deutschen Inspekteur des Heeres, Alfons Mais. Die Entscheidung wurde der Deutschen Presse-Agentur in Berlin bestätigt.
Nach dem russischen Angriff auf die Ukraine hat die Nato hat einen verstärkten Schutz an der Ostflanke beschlossen. Das deutsche Konzept für die Brigade sieht vor, Waffen, Munition und einen Führungsstab der Brigade in Litauen zu stationieren. Der größte Teil der Soldaten wird in Deutschland bereit gehalten.
Panzergrenadierbrigade 41 hat ihren Stab in Neubrandenburg. «Sie plant und führt das hochintensive Gefecht zur Landes- und Bündnisverteidigung unter der Führung der 1. Panzerdivision oder zeitweilig übergeordneter Nato-Kommandos», schreibt die Bundeswehr. Sie sei befähigt, multinationale Landoperationen bei friedenserhaltenden oder friedenserzwingenden Auslandseinsätzen der Bundeswehr zu planen, vorzubereiten und auszuführen.
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