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Berlin. Die Bundeswehr soll sich nach dem Willen der Bundesregierung ein weiteres Jahr an der NATO-Seeüberwachungsmission Sea Guardian und dem UN-Einsatz im Südsudan (UNMISS) beteiligen. Das Bundeskabinett habe grünes Licht für die Verlängerung der Mandate beider Einsätze gegeben, hieß es am Mittwoch in Berlin.
Sea Guardian dient der Überwachung des Mittelmeerraums mit Schiffen und Flugzeugen. UNMISS entstand aus der Vorgängermission UNMIS mit der Unabhängigkeitserklärung von Südsudan im Jahr 2011 und soll den Friedensprozess unterstützen und Zivilisten schützen. Der Bundestag muss noch über die Mandatsverlängerungen entscheiden.
Sea Guardian soll einen Beitrag zur Bekämpfung von Terrorismus und Waffenschmuggel leisten. Dazu werden von der NATO im Mittelmeerraum Schiffe und Flugzeuge eingesetzt. Derzeit gehören der Mission knapp 90 Bundeswehrsoldaten an.
Am UN-Blauhelmeinsatz UNMISS beteiligen sich derzeit zwölf deutsche Soldaten. Aufgabe der Mission ist der Schutz von Zivilisten, die Beobachtung der Menschenrechtslage, die Absicherung humanitärer Hilfe sowie Unterstützung bei der Umsetzung eines Friedensprozesses.
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