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Erinnerung an Tobias Lagenstein und Thomas Tholi
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Quer durch Deutschland führt die Aktion „Battlefield Cyclists - Tour of Valor“. Ziel ist die zentrale Veteranentag-Veranstaltung in Berlin. Foto: DBwV
Niemals aufgeben. Das Schicksal meistern. Kameradschaft leben. Tapferkeit – „Valor“ – demonstrieren. Das zeichnet die Teilnehmer der Aktion „Battlefield Cyclists“ aus, die sich anlässlich des ersten Veteranentags in Deutschland mit ihren Rädern auf den Weg in die Hauptstadt machen.
Mit ihrer Tour in mehreren Etappen machen sie auf die Herausforderungen von Einsatzgeschädigten aufmerksam und zeigen zugleich, welche Leistungen trotz schwerer Schicksalsschläge möglich sind. Die Initiatoren sind selbst Einsatzgeschädigte. Sie wissen aus eigener Erfahrung, wie wichtig es ist, sich neuen Herausforderungen zu stellen und gemeinsam Wege zu finden, mit den Folgen von Verwundung im Einsatz umzugehen.
Die „Tour of Valor“ startet am 8. Juni 2025 im niederbayerischen Regen und führt in sieben Etappen durch Deutschland bis in die Bundeshauptstadt Berlin. Unterstützt wird die Aktion von der Soldaten- und Veteranenstiftung (SVS) und dem Deutschen BundeswehrVerband. Entlang der Route werden ausgewählte Stationen als Orte des Austauschs und der Erinnerung aufgesucht.
Die Idee zu dem beeindruckenden Projekt haben drei Veteranen entwickelt, inspiriert von ähnlichen, erfolgreichen Initiativen in den USA, in Großbritannien und den Niederlanden: Naef Adebahr, Stefan Huss und Norman Jankowski. Im Zentrum der der Aktion „Battlefield Cyclists“ steht unter anderem die Übergabe von „Gelben Schleifen“ an den jeweiligen Zielstandorten. Die „Gelben Schleifen“ sind als Zeichen der Dankbarkeit und der Solidarität mit den Soldatinnen und Soldaten der Bundeswehr in immer mehr deutschen Städten zu sehen.
Die Tour soll auch den offenen Dialog zwischen aktiven und ehemaligen Soldaten, politischen Vertretern und engagierten Bürgern fördern und so ein besseres Verständnis für den besonderen Dienst der Soldaten schaffen. Besonderen Wert wird bei der Veranstaltung auf Inklusion und Unterstützung gelegt. Auch Soldatinnen und Soldaten, die durch körperliche oder seelische Verletzungen beeinträchtigt sind, finden hier eine Plattform, um ihre Erfahrungen zu teilen und aktiv am gesellschaftlichen Miteinander teilzuhaben.
Ergänzt wird die Tour durch ein abwechslungsreiches Rahmenprogramm: von einer Kranzniederlegung im Wald der Erinnerung in Schwielowsee bei Potsdam über eine Diskussionsrunde an der Unteroffizierschule Delitzsch bis hin zu einer Q&A-Session auf der Showbühne des DBwV am Veteranentag. Die Teilnehmer tragen ein Spezial-Trikot mit den 116 Namen der Gefallenen aus den Einsätzen.
Hauptmann a.D. Uwe Köpsel, Vorstandsvorsitzender der SVS, sagt dazu: „Die Tour of Valor ist ein beeindruckendes Zeichen der Solidarität und des Mutes. Sie zeigt, dass auch nach schweren Einschnitten ein aktives Leben möglich ist. Es ist uns als Stiftung ein besonderes Anliegen, dieses Engagement zu unterstützen und den Teilnehmern eine Plattform zu bieten, ihre Geschichten zu erzählen.“
Der 2. Stellvertretende Bundesvorsitzende des Deutschen BundeswehrVerbandes, Oberstleutnant i.G. Marcel Bohnert: „Unsere Veteranen verdienen Anerkennung und Unterstützung – nicht nur an einem Tag im Jahr, sondern dauerhaft. Die Tour of Valor leistet einen wertvollen Beitrag, um die Erfahrungen und Herausforderungen der Veteranen sichtbarer zu machen. Wir stehen an ihrer Seite.“
„Mit der Tour wollen wir nicht nur Aufmerksamkeit schaffen, sondern auch zeigen, dass wir trotz unserer Erfahrungen noch viel leisten können – für uns selbst, für andere Veteranen und für die Gesellschaft“, erklärt Stabsfeldwebel Stefan Huss, einer der Initiatoren. „Jeder, der sich uns anschließen oder uns begleiten möchte, ist herzlich willkommen.“
Wichtige Daten der „Tour of Valor“
Alle weiteren Informationen rund um die Veteranenbewegung in Deutschland und zum Nationalen Veteranentag finden sich auf der zentralen Webseite des Deutschen BundeswehrVerbandes.
Wer die Soldaten- und Veteranen-Stiftung und ihre vielfältigen Projekte mit einer Spende unterstützen möchte, kann dies gerne tun – alle notwendigen Informationen sind auf der Webseite der SVS zu finden.
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