Unterstützer und Vertreter des Förderkreises der ukrainischen Veteranen Süd präsentierten sich beim Veteranentag 2026 in Mannheim hinter dem Banner ihres Vereins. Foto: Gerd-Josef Bopp

Unterstützer und Vertreter des Förderkreises der ukrainischen Veteranen Süd präsentierten sich beim Veteranentag 2026 in Mannheim hinter dem Banner ihres Vereins. Foto: Gerd-Josef Bopp

15.06.2026
Gerd-Josef Bopp/ik

Landesverband unterstützt Veteranentag für deutsche und ukrainische Einsatzveteranen in Mannheim

Mannheim. Mit einem würdigen und vielseitigen Programm beging die Stadt Mannheim am 14. Juni 2026 im Museum Zeughaus den Veteranentag. Zahlreiche Gäste aus Politik, Bundeswehr und Zivilgesellschaft versammelten sich am Eingang des Veranstaltungsortes, während im Foyer Infostände – darunter der Deutsche BundeswehrVerband (DBwV) Landesverband Süddeutschland gemeinsam mit dem Bund deutscher Einsatzveteranen, dem Reservistenverband und dem Förderkreis der ukrainischen Veteranen Süd – zum Austausch einluden.

Bei der offiziellen Eröffnung hob Mannheims Oberbürgermeister Christian Specht (CDU) die besondere Bedeutung des Tages für Stadt und Gesellschaft hervor. Wie bereits im Vorjahr sei es ihm ein wichtiges Anliegen, den Veteranen Wertschätzung und Anerkennung für ihren Einsatz auszusprechen. Anschließend folgten Grußworte hochrangiger Vertreter: des Präsidenten des Landtags Baden-Württemberg, Thomas Strobl (CUD), des stellvertretenden Kommandeurs und Chefs des Stabes des Landeskommandos Baden-Württemberg, Oberst Markus Vollmann, der Vizepräsidentin des Bildungszentrums der Bundeswehr, Claudia Paul, sowie des Dekans am Fachbereich Bundeswehrverwaltung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung, Klaus-Michael Spieß. Auch sie würdigten den Einsatz der Veteranen.

Gemeinsame Anerkennung für deutsche und ukrainische Veteranen

Neben den Veteranen der Bundeswehr erfuhren in Mannheim auch die ukrainischen Veteranen besondere Anerkennung – nicht zuletzt angesichts ihres aktuellen Kampfes für die Freiheit ihres Landes. Besonders bewegend waren die Beiträge von Kindern von Einsatzveteranen, die persönliche Einblicke in die Auswirkungen von Auslandseinsätzen auf Familien gaben. Im anschließenden Podiumsgespräch wurde – unter Beteiligung des Pfarrers der Orthodoxen Kirche der Ukraine – die seelische Unterstützung von Veteranen und ihren Angehörigen in den Mittelpunkt gestellt.

Den Abschluss bildete die feierliche Ehrung von Einsatzveteranen sowie die Einladung zu einem gemeinsamen Austausch beim Stehempfang.

Der Landesverband Süddeutschland unterstützte die Veranstaltung und war mit seinem Bezirksvorsitzendem Oberstabsfeldwebel a.D. Gerd-Josef Bopp und weiteren Mitgliedern örtlicher Kameradschaften vor Ort präsent.

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