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Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
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Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Sebastian Frey vermittelte bei der Mandatsträger Schulung in Sonthofen praxisnah die Grundlagen der Verbandsarbeit sowie die Vorgaben aus Satzung und Organisationsweisung. Foto: Wolfgang Kruse
Sonthofen. Nach dem Abschluss der turnusmäßigen Vorstandswahlen im ersten Quartal stand für die neu gewählten Mandatsträger der Vorstände der Kameradschaften ein zentraler nächster Schritt an: die gezielte Vorbereitung auf ihre Aufgaben. Denn mit der Übernahme eines Vorstandsamtes geht nicht nur Verantwortung für die eigene Kameradschaft einher, sondern auch die Verpflichtung, die Verbandsarbeit rechtskonform, transparent und wirkungsvoll zu gestalten. Vor diesem Hintergrund lud der Vorsitzende der StoKa Sonthofen, Oberstabsfeldwebel a.D. Stefan Weyer die Vorstandsmitglieder der angeschlossenen Kameradschaften zu einer Mandatsträgerschulung in die Betreuungseinrichtung ein.
Geleitet wurde die Schulung von Oberleutnant d. R. Sebastian Frey, Außendienstmitarbeiter des DBwV im Landesverband Süddeutschland. Er vermittelte den Teilnehmern die Grundlagen und Handlungsspielräume der Verbandsarbeit „an der Basis“ und verdeutlichte zugleich die rechtlichen und organisatorischen Rahmenbedingungen, die sich aus Satzung und Organisationsweisung des DBwV ergeben.
Ein besonderer Fokus der Schulung lag auf der praktischen Umsetzung der Kameradschaftsarbeit. Exemplarisch wurden Inhalte aus der Organisationsweisung behandelt, die für die tägliche Arbeit der Vorstände von unmittelbarer Bedeutung sind. Dazu zählt insbesondere der sachgerechte Umgang mit den sogenannten mitgliedererhaltenden Mitteln (MEM). Deutlich wurde, dass der Einsatz dieser Mittel klaren Vorgaben unterliegt und ausschließlich im Sinne des Verbandszwecks erfolgen darf.
Ein weiterer Schwerpunkt lag auf den Unterstützungsstrukturen innerhalb des Verbandes. Sowohl der Landesverband Süddeutschland als auch die zuständigen Ansprechpartner – etwa der Bereich CFA in der Bundesgeschäftsstelle – stehen den Vorständen beratend zur Seite. Diese Unterstützung reicht von praktischen Hinweisen zur Durchführung von Veranstaltungen bis hin zu konkreten Hilfestellungen bei Abrechnungen oder der Auslegung von Regularien.
StoKa-Vorsitzender Weyer zeigte sich mit der Schulung sehr zufrieden und dankte Referent Frey für die detaillierte und praxisnahe Vermittlung der Inhalte. Die Teilnehmer verließen die Veranstaltung mit einem gestärkten Bewusstsein für ihre Rolle und mit dem nötigen Rüstzeug, die Interessen der Mitglieder engagiert und verantwortungsvoll zu vertreten.
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