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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der heutige Max Elsässer erzählte während der Fahrt der Ehemaligen aus Pfullendorf mit der „Räuberbahn“, was es mit seinem Räuber-Ur-Ur-Ur-Opa tatsächlich auf sich hat. Foto: Peter Hofmann
Ein Ausflug mit der „Räuberbahn“ führte die Mitglieder der Kameradschaft ERH Pfullendorf unter Vorsitz von Oberstabsfeldwebel a.D. Peter Hofmann im Juli von Pfullendorf nach Aulendorf.
Bei herrlichem Sommerwetter blickten die ehemaligen Soldaten und ihre Angehörigen auf der Fahrt mit der nostalgischen Bahn in das Zeitalter der freien Räuber zurück. Es war im 19. Jahrhundert, als viele Adelsfamilien Oberschwaben beherrschten und die Länder Baden, Württemberg und Hohenzollern mit ihren zahllosen Grenzen das Dreiländereck teilten. Keiner durchblickte dieses Wirrwarr so richtig. Und so konnten sich Räuber wie der „Schwarze Vere“ (Xaver Hohenleiter) oder „Max Elsässer“ mit ihren Banden gut verstecken. In der „Räuberbahn“ wurden Anekdoten darüber wieder lebendig.
Am Ziel des historischen Ausflugs besichtigten die Teilnehmer – streng getrennt nach Damen und Herren – bei einer speziellen Führung das Schloss Aulendorf. Gräfin Paula zu Königsegg-Aulendorf und ihre Zofe Rosalie oder Schlosschronist Anselm Büchle wussten Interessantes und Historisches über den Wandel nach dem 30-jährigen Krieg vom wehrhaften Schloss des 16. Jahrhunderts bis zur barocken Residenz zu berichten.
Kaffee, Kuchen und Eis rundeten den erlebnisreichen und gelungenen Tag ab.
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