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Einen spannenden und lebendigen Vortrag hielt Professor Dr. Volker Runde vor den Mitgliedern der KERH Unterer Niederrhein in Kalkar. Foto: KERH Unterer Niederrhein
Jedes Jahr erkranken in Deutschland mehr als eine halbe Millionen Menschen an Krebs. Hinter den Herz- und Kreislauferkrankungen ist der Krebs nach wie vor die zweithäufigste Todesursache. Zahlen, die zunächst betroffen machen, aber: „Krebs wird immer häufiger heilbar.“ Diese Worte stammen von Professor Dr. Volker Runde, Ärztlicher Direktor des Katholischen Karl-Leisner-Klinikums und Chefarzt der Klinik für Hämatologie, Onkologie und Palliativmedizin in Goch. Auf Einladung der Kameradschaft Ehemalige, Reservisten und Hinterbliebene (KERH) Unterer Niederrhein im Deutschen BundeswehrVerband (DBwV), war der erfahrene Mediziner in das Kasino der von-Seydlitz-Kaserne in Kalkar gekommen.
Über 30 Teilnehmende der Kameradschaft zeigten sich am Ende beeindruckt von dem äußerst lebendigen Vortrag des Gocher Chefarztes. „Die aktuellen Entwicklungen in der Diagnostik und in der Therapie sind atemberaubend“, informierte Volker Runde. In der Klinik für Innere Medizin mit den Schwerpunkten Hämatologie und Internistische Onkologie profitieren Patienten von den großen Fortschritten der vergangenen Jahre. Eindringlich wies Runde auf die Bedeutung der Vorbeugung und Vorsorge hin. „Gerade beim Lungenkrebs sieht man, wie wichtig eine entsprechende Lebensweise ist“, so der Mediziner, denn: Über 90 Prozent aller Lungenkrebserkrankungen sind das Ergebnis des Rauchens. Gerade besonders häufig auftretende Krebsarten wie der Brustkrebs bei Frauen und der Prostatakrebs bei Männern sind sehr gut heilbar, wenn sie früh genug erkannt werden.
„Die rechtzeitige und engmaschige Vorsorge ist damit ein ganz wichtiger Schlüssel für eine erfolgreiche Behandlung“, so Professor Runde. Viele Fragen und angeregte Diskussionen zeigten, auf wieviel Interesse der Vortrag in Kalkar gestoßen war. Auch Professor Runde zeigte sich gegenüber dem Vorsitzenden der KERH Unterer Niederrhein, Oberstabsfeldwebel a. D. Klaus Sattler, beeindruckt: „Ein sehr interessiertes und belesenes Publikum.“ Er komme immer gerne zu solchen Vorträgen, um sich selber immer wieder zu hinterfragen und auf Stand zu halten. Am Rande der Veranstaltung zeichnete Klaus Sattler Oberstleutnant a. D. Michael „Mike“ Urban für seine 50 jährige Mitgliedschaft im Deutschen BundeswehrVerband mit der Treueurkunde und Ehrennadel aus.
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