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Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Von der erfolgreichen Zusammenarbeit in der Pandemiebekämpfung überzeugte sich der Stellvertretende Landesvorsitzende West, Stabsfeldwebel Volker Keil (v.l.n.r.), im Gespräch mit Uwe Nowitzki (Impfzentrum Kreis Recklinghausen), Gefreiter Denis Kuschel und Oberfeldwebel Marco Wustmann (beide VersBtl 7, Unna). Foto: Martin Gerdes
Die Unterstützung von Kommunen bei der Pandemiebewältigung steht auch im bevölkerungsreichsten Kreis Deutschlands, dem Kreis Recklinghausen, seit geraumer Zeit auf der Tagesordnung. Ein Bild vom Einsatz der Bundeswehr wollte sich vor Ort der stellvertretende Landesvorsitzende West, Stabsfeldwebel Volker Keil, machen und besuchte das örtliche Kreisverbindungskommando sowie das Impfzentrum Recklinghausen.
Begleitet wurde er dabei vom Leiter Kreisverbindungskommando (KVK) Recklinghausen, Oberstleutnant Martin Gerdes. Gerdes ist Reservedienstleistender und Gesamtverantwortlicher vor Ort. Der 56-Jährige engagiert sich seit mittlerweile drei Jahrzehnten in der Reserve und leitet seit rund 14 Jahren das Verbindungskommando Recklinghausen. Im Büro des Verbindungskommandos in der Kreisverwaltung wies Gerdes seinen Gast zunächst in die allgemeine Lage ein. So erfuhr der stellvertretende Landesvorsitzende Hintergründe zur Systematik der Amtshilfe und die damit einhergehenden Herausforderungen an die Reserve. Auch allgemeine Problemfelder, etwa beim Freizeitausgleich für Reservedienstleistende, wurden besprochen. Wenngleich „in der Amtshilfe selbst“ Ungleichbehandlungen beseitigt und Forderungen des DBwV mittlerweile umgesetzt sind, bestehen weiterhin Probleme bei der Handhabung des Ausnahmetatbestandes. Erstaunt war Keil, wie schnell und überraschend unbürokratisch das System der Aktivierung von Reservedienstleistenden in der Verbindungsorganisation abläuft.
„Für mich war das zwar nicht neu, aber dennoch bemerkenswert“, stellte der stellvertretende Landesvorsitzende fest. „Hier gilt es, für die Zukunft nachzufassen, ob man so ein System nicht für andere Bereiche ausfächern kann. Die Truppenführer vor Ort könnten sich das sicher vorstellen“, so Keil. Um zu erfahren, was die eingesetzten Bundeswehrangehörigen vor Ort tun, stand im Anschluss der Besuch des vom Kreis betriebenen Impfzentrums auf dem Programm. Gemeinsam mit Hilfsorganisationen, Kommune und Ärzte-/Apothekerschaft bewältigen die 25 eingesetzten Soldatinnen und Soldaten derzeit rund 2500 Impfungen täglich, berichtete hier der Leiter des KVK, und weiter: Die Bundeswehr bildet einen wichtigen Stabilitätsanker für den reibungslosen Ablauf innerhalb Einrichtung. „Wo der Schuh drückt und was gerade Schwerpunkt des Handelns sein muss“, erfuhr Volker Keil hier im Gespräch mit den eingesetzten Kameradinnen und Kameraden und versprach, diese Punkte weiter zu thematisieren.
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