Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Wüstner: „Nicht ausreichend Freiwillige? Kein Wunder!“
Sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung
„Es werden immer diejenigen erfolgreicher sein, die sich am schnellsten anpassen können!“
Neue Facette der Veteranenbewegung: Invictus Germany Sports Festival
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Debatte im Bundestag und Feierstunde in Brandenburg: Zeichen der Anerkennung für unsere Veteraninnen und Veteranen
Gedenken: Vor 23 Jahren fielen vier Kameraden in Kabul
Battlefield Cyclists starten zur Tour of Honor
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,mit dem Optionsmodell zwischen Umzugskostenvergütung (UKV) und Trennungsgeld (TG) hatte der DBwV eigentlich einen Teilerfolg hinsichtlich der Forderung einer vollständigen gesetzlichen Wahlfreiheit erzielt. Eigentlich. Die Einschränkung muss gemacht werden, weil die Forderung des DBwV für alle Statusgruppen galt und das im Bundesreisekostengesetz verankerte Ergebnis dies auch vermuten lässt. In der Umsetzung schaut es jedoch ganz anders aus. Das Bundesministerium der Finanzen (BMF) sieht ausschließlich Soldatinnen und Soldaten als Nutznießer des Optionsmodells. Man begründet dies damit, dass die Wahlfreiheit für das Zivilpersonal nicht gegenüber den anderen Bundesressorts vermittelbar wäre.
Fakt ist, dass das Zivilpersonal gegenüber Soldatinnen und Soldaten in der Regel weniger von Versetzungen mit Ortswechsel betroffen ist. Fakt ist jedoch auch, dass die Versetzungshäufigkeit bei ihm erheblich höher ist als in anderen Ressorts, was den Umstrukturierungen der letzten Jahre mit Dienststellen- und Standortauflösungen geschuldet ist. Das wird wohl auch in Zukunft so sein – trotz der Trendwende Personal. Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf gilt für alle Statusgruppen und somit auch für das Zivilpersonal. Dies ist eines der wesentlichen Attraktivitätsmerkmale der Bundeswehr. Um dem gerecht zu werden, sollte dem Zivilpersonal das gleiche Wahlrecht UKV/TG eingeräumt werden.Der DBwV ist mit den zuständigen Stellen im BMVg und im BMF im Kontakt. Interessant ist, dass im BMF nur der DBwV Interesse an der Wahlfreiheit UKV/TG auch für das Zivilpersonal bekundet. Interessant und irritierend zugleich ist, dass das BMVg bisher keinen Bedarf an der Wahlfreiheit gesehen haben soll. Daher sollen auch bisher keine Fallzahlen bezüglich der Häufigkeit von Versetzungen des Zivilpersonals mit der Zusage der UKV bekannt sein.Das Schloss für die Lösung befindet sich im BMF, der Schlüssel hierzu jedoch im BMVg. Der DBwV wird sich weiter für die Anwendung des Optionsmodells auch für das Zivilpersonal einsetzen. Schließlich sind vor dem Gesetz alle gleich.Mit herzlichen GrüßenIhrKlaus-Hermann ScharfVorsitzender Fachbereich Zivile Beschäftigte
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