Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung
„Es werden immer diejenigen erfolgreicher sein, die sich am schnellsten anpassen können!“
Neue Facette der Veteranenbewegung: Invictus Germany Sports Festival
Peacekeeper in Berlin ausgezeichnet
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Debatte im Bundestag und Feierstunde in Brandenburg: Zeichen der Anerkennung für unsere Veteraninnen und Veteranen
Gedenken: Vor 23 Jahren fielen vier Kameraden in Kabul
Erinnerung an Alexej Kobelew
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Ronny Splettstößer war 21 Jahre jung, als er am 1. April 1996 seinen Dienst im Panzerbataillon 413 in Torgelow, Mecklenburg-Vorpommern, antrat. Vier Jahre später und mit einem Auslandseinsatz im Kosovo im Gepäck verließ der Hauptgefreite Splettstößer die Truppe wieder. In diesen Tagen, wenn von der Lieferung von 178 Leopard I A5 an die Ukraine berichtet wird, erinnert sich Ronny Splettstößer an die Zeit als er Richtschütze auf diesem Waffensystem war. Die Erinnerung an die besondere Kameradschaft, die man nie mehr vergisst, wie Splettstößer sagt, war ein Antrieb, vor zwei Jahren die Green-Warriors Germany mit engagierten Mitstreiterin in der Nähe von Pasewalk zu gründen. 35 Mitglieder groß ist der Verein inzwischen. Vor zwei Jahren haben die Männer auf dem Friedhof in Löcknitz ein Ehrenmal für die Gefallenen der Bundeswehr aufgebaut. Sie pflegen es seitdem. Es hat viel Zuspruch gegeben für die Aktion. Sie wollen die Erinnerung wachhalten und das müssen sie auch, denn die Veteranenkultur in Deutschland existiert immer noch höchstens in einer Nische, die kaum jemand zu Gesicht bekommt. Aus dem Schatten ins Licht zu treten, dafür einstehen, das man sich mit dem Einsatz im Kosovo, in Afghanistan oder andernorts auf der Welt, wo deutsche Soldaten dienen, Anerkennung und Respekt verdient habe.
Regelmäßig am Wochenende treffen sich die Vereinsmitglieder und Freunde, manchmal ganze Familien zum Frühstück für Veteranen. Wenn der Gedenkmarsch 13K3 am 2. April auch in Löcknitz am Friedhof die Veteranen sich zum Gedenkmarsch treffen, werden in diesem Jahr mehrere Dutzend polnische Kameraden mitmarschieren. „Das wird etwas Besonderes“, sagt Ronny Splettstößer. Im Podcast mit unserem Chefredakteur Frank Jungbluth erzählt Splettstößer von seinem Einsatz und der Lebensgefahr, in der er auch 1999 im Kosovo wie zu viele immer wieder war. Wir sprechen über Erinnerungskultur, Kameradschaft und die Verbindung der mehr als 100.000 deutschen Veteranen, die auch vom Deutschen BundeswehrVerband jeden Tag intensiver gefördert und begleitet wird.
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