Beförderungsstopp: Einen Schritt weiter, aber noch lange nicht am Ziel
70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Bundestag berät Reservestärkungsgesetz und Bundeswehr-Infrastrukturbeschleunigungsgesetz
Bundeskanzler Merz: Regierungserklärung zum Europäischen Rat
Die ultimative Abschreckung
Starke Stimme für Vielfalt: Nariman Hammouti erhält den Verdienstorden
Neues Magazin mit Beilage „Qualifikation und Ausbildung“
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
Mandatsverlängerung für Bundeswehreinsätze im Südsudan und dem Roten Meer
Bundeswehrbeteiligung bei UNMISS-Mission und EUNAVFOR Aspides soll fortgeführt werden
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Gedenken: Erinnerung an Feldwebel Alexander Arndt
Gedenken an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing
Erinnerung an Oberfeldwebel Florian Pauli
Erinnerung an den Stabsgefreiten Patric Sauer
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Zeitenwende für das deutsche Militär begann im Herbst 1950 in der Abgeschiedenheit der Zisterzienser-Abtei Himmerod. Hier, tief in der Eifel, erdachte man die Grundlagen für eine neue „Wehrmacht“, wie es zuerst hieß. Gemeint war die erste Deutsche Bundeswehr, die in der Bundesrepublik am 12. November 1955 mit dem Einzug der ersten 10.000 Freiwilligen gegründet worden ist.
Die Himmeroder Denkschrift, vor allem vom Major a.D. Wolf von Baudissin erdacht, war die theoretische Basis für den Staatsbürger in Uniform, der – tief im Boden der freiheitlich-demokratischen Grundordnung – in der Not auch Befehle verweigern durfte. Anders, als in der Wehrmacht Hitlers, wo Soldaten für Kriegsverbrechen missbraucht worden waren.
Baudissin machte später in der Bundeswehr und bei der NATO als Generalleutnant und Stellvertretender Chef des Stabes für Planung und Operation beim NATO-Oberkommando Europa (SHAPE) Karriere. Adolf Heusinger, der an der Himmerorder Denkschrift mitwirkte, sollte erster Generalinspekteur werden.
Ein wesentliches Merkmal für die damals neue Bundeswehr war die Innere Führung. Im Gespräch mit Generalmajor André Bodemann, der das Zentrum für Innere Führung zweieinhalb Jahre als Kommandeur führte, erinnert unser Chefredakteur Frank Jungbluth an die Anfänge und lässt Generalmajor Bodemann erklären, warum auch angesichts des Krieges in der Ukraine Innere Führung so wichtig wie nie ist.
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