Stellungnahme des DBwV zum Bundesalimentationsgesetz
Beförderungsstopp für Feldwebel: Fragen über Fragen!
Schweriner Sicherheitsdialog: Künstliche Intelligenz zwischen Potenzial und Gefahr
Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Im Bundestag: Bundeskanzler Friedrich Merz stellt sich den Fragen der Abgeordneten
Empfehlungen der Rentenkommission: Keine Einbeziehung von Soldaten und Beamten in die gesetzliche Rentenversicherung (GRV)
Wüstner: „Nicht ausreichend Freiwillige? Kein Wunder!“
Sichtbares Zeichen des Gedenkens und der Wertschätzung
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Berlin feiert die Veteranen
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Gut fünf Monate nach dem Start des neuen Wehrdiensts ist die Zahl der Bewerbungen für die Bundeswehr deutlich gestiegen. Das Verteidigungsministerium teilte am Abend mit, 2026 seien bislang rund 38.500 Bewerbungen (plus 24 Prozent zum Vorjahreszeitraum) und rund 11.000 Einstellungen (plus 13 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum) für alle Laufbahnen registriert worden.
Das Gesetz für den neuen Wehrdienst war am 1. Januar in Kraft getreten. Deutschland reagiert damit auf die Bedrohung durch Russland und die in der Folge geänderten Nato-Ziele. So soll die aktive Truppe von zuletzt mehr als 180.000 Männern und Frauen um 80.000 auf 260.000 Männer und Frauen wachsen. Zudem soll es 200.000 Männer und Frauen in der Reserve geben. Auch wurden der Sold für die Soldaten und Soldatinnen erhöht und neue Dienstzeitmodelle eingeführt.
Ministerium zieht positive Bilanz
Das Verteidigungsministerium zog rund fünf Monate nach dem Start des Versands von Fragebögen an junge Menschen, die bald 18 Jahre alt werden, eine positive Bilanz. Zum Stichtag 18. Juni 2026 seien rund 298.200 Anschreiben versendet worden, wobei rund 153.200 Anschreiben an männliche Personen und rund 145.000 Anschreiben an Personen anderen Geschlechts adressiert gewesen seien. Gefragt werden die jungen Menschen nach ihrer Bereitschaft, Wehrdienst zu leisten.
Von den Männern hätten rund 96 Prozent geantwortet, teilte das Verteidigungsministerium weiter mit. Bei den verbleibenden vier Prozent werde nun die Einleitung eines Ordnungswidrigkeitsverfahrens geprüft. Die Rücklaufquote bei den Personen anderen Geschlechts, die nicht zur Beantwortung des Fragebogens verpflichtet seien, liege bei rund vier Prozent.
Bei den Männern habe mehr als jeder Fünfte ein Interesse an einem Dienst in der Bundeswehr gezeigt. Bei ihnen seien bereits rund 1.500 Musterungen und Auswahlverfahren durchgeführt worden. Mehr als 530 Interessierte seien für 2026 für einen Wehrdienst fest eingeplant worden.
Junge Männer müssen den Bogen verpflichtend ausfüllen, denn nach dem Grundgesetz ist eine Wehrpflicht nur für Männer möglich. Für junge Frauen ist dies freiwillig. Der Jahrgang 2008 umfasst knapp 700.000 junge Männer und Frauen. Der Dienst selbst ist nach dem Willen von Bundesregierung und der Mehrheit des Bundestags weiter freiwillig und nun mit zusätzlichen Anreizen versehen.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: