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Um ihre Solidarität mit den Teilnehmern des Verdi-Warnstreiks zu demonstrieren, hatten sich die DBwV-Vertreter extra Urlaub genommen. Foto: DBwV/Sarina Flachsmeier
Berlin. In den Tarifverhandlungen für Beschäftigte des öffentlichen Dienstes bei Bund und Kommunen setzt die Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft Verdi weiter auf Warnstreiks. Um den Druck auf die Arbeitgeberseite zu erhöhen, hatte sie auch heute zu Arbeitsniederlegungen in mehreren Bundesländern aufgerufen.
In Berlin wurde unter anderem vor dem Bundeswehrkrankenhaus in Mitte demonstriert. Mit den Teilnehmern solidarisierten sich seitens des DBwV der Stellvertreter des Bundesvorsitzenden, Stabsfeldwebel Thomas Schwappacher, und der Vorsitzende Fachbereich Beteiligungsrechte, Oberstabsfeldwebel Sascha Altenhofen. Ebenfalls vor Ort waren der stellvertretende Vorsitzende Sanitätsdienst, Oberstabsfeldwebel Jürgen Kronschnabl, und Stabsfeldwebel Frank Eggen als Vertreter der Truppenkameradschaft des Bundeswehrkrankenhauses.
„Wir unterstützen als Bundesvorstandsmitglieder und Vertreter der Truppenkameradschaft den Warnstreik der Gewerkschaft Verdi, und die Kolleginnen und Kollegen, die hier streiken dürfen“, sagte Stabsfeldwebel Thomas Schwappacher. „Da wir Soldaten ja nicht streiken dürfen, haben wir extra Erholungsurlaub genommen, um mit unserer Teilnahme unsere Solidarität zu zeigen.“
Verdi und der Beamtenbund dbb verlangen für die bundesweit rund 2,5 Millionen Tarifbeschäftigten im Bund und in den Kommunen eine Steigerung der Entgelte um 10,5 Prozent. Mindestens aber wollen sie 500 Euro als Sockelbeitrag. Der Deutsche BundeswehrVerband unterstützt die Forderungen der Gewerkschaften. Der Verband sitzt zwar nicht mit am Verhandlungstisch, begleitet den Prozess für seine Mitglieder aber von Anfang an.
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