Claus Schenk Graf von Stauffenberg.

20.07.2026

Erinnerung an den Widerstand vom 20. Juli 1944

Sie erhoben sich gegen das NS-Regime und bezahlten dafür mit ihrem Leben: Vor 82 Jahren, am 20. Juli 1944, verübten Claus Schenk Graf von Stauffenberg und seine Mitverschwörer das Attentat auf Adolf Hitler. Mit zahlreichen Veranstaltungen wird an die mutigen Männer erinnert, die dem NS-Terror ein Ende bereiten wollten.

Es geschah am 20. Juli 1944 in der „Wolfsschanze“, dem Hauptquartier Hitlers in Rastenburg, damals Ostpreußen, heute Polen. Bei einer Lagebesprechung hatte Stauffenberg seine mit Sprengstoff gefüllte Aktentasche deponiert. Es kam zur Explosion, der Diktator überlebte mit leichten Verletzungen. Die Operation „Walküre“ war damit gescheitert. Stauffenberg wurde noch am Abend des 20. Juli im Bendlerblock hingerichtet, mit ihm die Mitverschwörer Werner von Haften, Albrecht Merz von Quirnheim und Friedrich Olbricht. Hunderte weitere wurden in den verbliebenen Monaten bis Kriegsende im Mai 1945 ermordet.

Gelöbnis im Bendlerblock

Auch in diesem Jahr wird wieder vielerorts an die mutigen Attentäter um Stauffenberg erinnert. Wie im Bendlerblock, dem Berliner Dienstsitz des Verteidigungsministeriums, wo am Montag, 20. Juli, ab 15 Uhr rund 240 Rekrutinnen und Rekruten der Bundeswehr ihr Gelöbnis ablegen werden. Als Ehrengast wird der Schriftsteller und Wissenschaftler Dr. Navid Kermani erwartet. Im Ehrenhof des Bendlerblocks wird bereits am Vormittag des 20. Juli mit einer Feierstunde an die Attentäter erinnert.

Zum 80. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Hitler haben wir mit Generalmajor a.D. Berthold Maria Graf von Stauffenberg, Sohn des Attentäters, gesprochen und eine umfassenden Multimedia-Reportage erstellt. Diese bieten wir Ihnen gerne nochmals zur Lektüre an. 

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