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Gedenken: Erinnerung an Feldwebel Alexander Arndt
Gedenken an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Ehrenhain am OP North in Nordafghanistan. Die Gedenkstätte steht heute im Wald der Erinnerung in der Henning-von-Tresckow-Kaserne bei Potsdam. Foto: Bundeswehr/Andrea Bienert
Der Deutsche BundeswehrVerband gedenkt Hauptfeldwebel Georg Missulia, Hauptgefreiter Georg Kurat und Stabsgefreiter Konstantin Menz. Die drei Soldaten fielen vor 14 Jahren einem heimtückischen Anschlag in Afghanistan zum Opfer.
Gestern wurde der Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses des Bundestages zum Ende des Afghanistan-Einsatzes vorgestellt. Ziel des Gremiums war es, die Umstände der zum Teil chaotisch verlaufenen Evakuierungsoperation dem Kabuler Flughafen zu untersuchen. Die afghanische Hauptstadt war im August 2021 für viele Beobachter überraschend schnell und ohne Gegenwehr an die Taliban gefallen.
Neben der Aufarbeitung des 20-jährigen Engagements der Bundeswehr am Hindukusch ist es aber ebenso wichtig, immer wieder an die Opfer zu erinnern, die in diesem Einsatz erbracht wurden. Vor 14 Jahren, am 18. Februar 2011, fielen Hauptfeldwebel Georg Missulia (30), Hauptgefreiter Georg Kurat (21) und Stabsgefreiter Konstantin Menz (22) im OP North im Norden Afghanistans. Die deutschen Soldaten waren damit beschäftigt, Wartungsarbeiten an einem Schützenpanzer Marder durchzuführen, als plötzlich ein afghanischer Soldat das Feuer auf sie eröffnete. Sechs weitere Kameraden wurden schwer verwundet.
Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist dem DBwV ein Anliegen von höchster Priorität. All die Frauen und Männer, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie ihr Leben verloren haben oder zu Schaden gekommen sind, dürfen niemals in Vergessenheit geraten.
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