Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Seefernaufklärer P-3C "Orion" hat sich schon bei der Operation Atalanta bewährt. Foto: Bundeswehr/Piz EinFüKdo
Berlin. „Irini“ – das ist der Name der neuen EU-geführten Marinemission im Mittelmeer, deren Ziel die Überwachung und Durchsetzung des Waffenembargos gegen Libyen ist. Bis zu 300 deutsche Soldaten sollen sich daran beteiligen. Das hat das Bundeskabinett heute (22. April) beschlossen.
Zunächst soll nach dem Willen der Bundesregierung ein Seefernaufklärer vom Typ P-3C „Orion“ zum Einsatz kommen. Das Modell hat sich bereits bei der Anti-Piraterie-Mission Atalanta am Horn von Afrika bewährt. Außerdem werden deutsche Soldaten in den Führungsstäben der Operationsführung aktiv sein. Im August werde zudem der Einsatz eines Marineschiffs angestrebt, heißt es in dem Kabinettsbeschluss.
Aufgabe der Soldaten wird es sein, Verstöße gegen das Embargo aufzuklären und Kontrollmaßnahmen durchzuführen. Mit EU NAVFOR MED Irini soll auch dazu beigetragen werden, die Geschäfte der Schleuser und Menschenhändlernetzwerke im zentralen Mittelmeerraum zu unterbinden.
In Libyen tobt seit dem Sturz des ehemaligen Machthabers Gaddafi ein Bürgerkrieg. Die Kriegsparteien, in erster Linie sind dies die „Libysche Nationale Armee“ des Generals Chalifa Haftar und die „Libysche Regierung des Nationalen Einvernehmens“, halten sich nicht an das Waffenstillstandsabkommen und erhalten trotz des Embargos der UN weiterhin Waffenlieferungen.
In dem Kabinettsbeschluss wird auch deutlich gemacht, was mit Flüchtlingen passiert, die auf dem Meer im Rahmen der völkerrechtlichen Seenothilfe aufgenommen werden: Die Geretteten dürfen in Griechenland an Land gebracht werden. Von dort aus werden sie auf der „Grundlage vorab zu klärender Zusagen der EU-Mitgliedstaaten verteilt“. Der Bundestag muss dem Kabinettsbeschluss noch zustimmen, am 23. April werden sich die Parlamentarier in erster Lesung mit dem Vorgang befassen.
Zurück zur Liste der Beiträge
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: