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Drei Hubschrauber vom Typ H145 M LUH SOF, hier bei der Hitzeerprobung 2017 in Jordanien, hat die Bundeswehr zur Unterstützung der Operation "Gazelle" nach Westafrika verlegt, wie jetzt bekannt wurde. Foto: Bundeswehr/Johannes Heyn
Berlin. Die Bundeswehr hat für den Einsatz von militärischen Spezialkräften drei Hubschrauber nach Westafrika verlegt. «Die Verlegung erfolgte zur Unterstützung der Anteile Gazelle», sagte ein Sprecher des Verteidigungsministeriums am Mittwoch (2. Juni) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Die Operation «Gazelle», bei der deutsche Kampfschwimmer in Niger örtliche Spezialkräfte ausbilden, ist inzwischen Teil der EU-Ausbildungsmission EUTM mit Schwerpunkt in Mali.
Im am Montag veröffentlichten Bericht zur materiellen Einsatzbereitschaft der Bundeswehr war eine Verlegung der Hubschrauber erstmals öffentlich erwähnt worden. «Unser jüngstes Waffensystem im Einsatz ist der Leichte Mehrzweckhubschrauber zur Unterstützung der Spezialkräfte (H145M LUH SOF)», hieß es in dem Bericht. Die Helikopter seien ab Ende März mit Transportflugzeugen vom Typ A400M verlegt worden. Es gehe auch darum, «mit Blick auf diesen Einsatz klare Zeichen zu setzen».
Das im Jahr 2020 veränderte EUTM-Mandat sieht vor, die malischen Streitkräfte für den Kampf gegen islamistische Terrorgruppen und kriminelle Banden näher an Einsätzen auszubilden und zu begleiten, ohne dass sich die Bundeswehr selbst aktiv an Kampfhandlungen beteiligt. Geplant ist der Aufbau eines Ausbildungszentrums in Zentralmali. Das EUTM-Mandatsgebiet wurde auf alle G5-Sahelstaaten - Mauretanien, Mali, Burkina Faso, Niger und Tschad - ausgeweitet. Damit wird dem grenzübergreifenden Agieren der Terroristen Rechnung getragen.
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