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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Landesvorsitzende West, Stabsfeldwebel Volker Keil (rechts), war Gast beim Gelöbnis der Ungedienten im Lager Aulenbach/Baumholder. Foto: DBwV
Am 12. September hatte das Landeskommando Rheinland-Pfalz zum feierlichen Gelöbnis der Ungedienten eingeladen. Bei schönstem Wetter, waren 17 Rekrutinnen und Rekruten angetreten, um ihren Eid zu leisten. Ungediente sind Soldatinnen und Soldaten, die nicht den klassischen Weg zur Bundeswehr gewählt haben. Sie haben sich entschieden, neben ihren beruflichen und/oder elterlichen Pflichten, sich in den Streitkräften ausbilden zu lassen und im Heimatschutz, in Form von Übungen, ihren Dienst zu leisten. Kameradinnen und Kameraden, die bereit sind etwas für unser Land zu tun und dieses, wenn es darauf ankommt zu schützen. Der Kommandeur Landeskommando Rheinland-Pfalz, Oberst Michael Trautermann, dankte den angetretenen Rekrutinnen und Rekruten sowie deren Ausbildern. In seiner Rede ging er auf die geänderte Sicherheitslage nach dem brutalen Überfall Russlands auf die Ukraine ein und stelle klar, wie wichtig eine einsatzbereite Reserve ist.
Der Heimatschutz stelle dabei sicher, dass die Lebensadern unseres Landes, Häfen, Bahnhöfe, Straßen, Flughäfen, Energie- und Wasserversorgung und vieles mehr funktionsfähig bleiben. Er zitierte Generalmajor Henne, der sagte: „Wenn die Panzerbrigade 45 im Verteidigungsfall in Litauen kämpfe, sei ihr Platz hier in Deutschland. Das macht sie aber nicht weniger wichtig, denn sie schützen unsere Heimat und stellen sicher, dass wir weiter versorgt werden.“ Staatssekretär Daniel Stich aus dem Ministerium des Inneren und Sport in Rheinland-Pfalz gratulierte den 14 Männern und 3 Frauen. Sie verpflichten sich zum Dienst an unserem Land und versprechen sich für das Allgemeinwohl und die Menschen in unserem Land einzusetzen, dass ist heute keine Selbstverständlichkeit mehr, so Stich. Es war das letzte Mal, dass das Landeskommando in Rheinland-Pfalz für die Ausbildung der Ungedienten zuständig war, zukünftig übernimmt diese Aufgabe das Streitkräfteamt und wird in Abstimmung mit dem Heimatschutzregiment 2 in Münster durchgeführt.
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