Bundeswehrsoldaten tragen am 10. Juni 2003 auf dem militärischen Teil des Köln-Bonner Flughafens den Sarg eines gefallenen Kameraden. Vier deutsche ISAF-Soldaten waren drei Tage zuvor in Kabul einem Selbstmordanschlag zum Opfer gefallen. Foto: picture alliance/Associated Press/Michael Sohn

Bundeswehrsoldaten tragen am 10. Juni 2003 auf dem militärischen Teil des Köln-Bonner Flughafens den Sarg eines gefallenen Kameraden. Vier deutsche ISAF-Soldaten waren drei Tage zuvor in Kabul einem Selbstmordanschlag zum Opfer gefallen. Foto: picture alliance/Associated Press/Michael Sohn

07.06.2026
yb

Gedenken: Vor 23 Jahren fielen vier Kameraden in Kabul

Die Zeit der großen Auslandseinsätze ist vorbei, doch die Erinnerungen bleiben: Vor 23 Jahren, am 7. Juni 2003, fielen Oberfähnrich Andrejas Beljo, Oberfeldwebel Carsten Kühlmorgen, Feldwebel Helmi Jimenez-Paradies und Stabsunteroffizier Jörg Baasch in Afghanistan.

Der Einsatz der vier Soldaten war fast beendet, sie befanden sich im Bus auf dem Weg zum Flughafen, wo ihr Flieger wartete, der sie zurück in die Heimat bringen sollte. Doch ein Selbstmordattentäter fuhr mit seinem Fahrzeug neben den Bus und brachte mehr als 100 Kilogramm Sprengstoff zur Explosion. Oberfähnrich Andrejas Beljo, Oberfeldwebel Carsten Kühlmorgen, Feldwebel Helmi Jimenez-Paradies und Stabsunteroffizier Jörg Baasch fielen bei diesem ersten Anschlag auf die Bundeswehr im Afghanistan-Einsatz, 29 weitere Soldaten wurden zum Teil schwer verwundet.

Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist für den Deutschen BundeswehrVerband Aufgabe und ehrenvolle Pflicht. All die Frauen und Männer der Bundeswehr, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie gefallen oder verwundet worden sind, dürfen niemals vergessen werden.

Mit Rat und Hilfe stets an Ihrer Seite!

Nehmen Sie Kontakt zu uns auf.

Alle Ansprechpartner im Überblick