Richtig viel los: Am Stand des Deutschen BundeswehrVerbandes in Munster, der „Hauptstadt des Heeres“. Foto: LV Nord

Richtig viel los: Am Stand des Deutschen BundeswehrVerbandes in Munster, der „Hauptstadt des Heeres“. Foto: DBwV/LV Nord

08.06.2026
yb/eB/dpa

Erneut Besucherrekord beim Tag der Bundeswehr – der DBwV war überall dabei

An zehn Standorten in ganz Deutschland wurde am 6. Juni der Tag der Bundeswehr begangen. Die Besucherzahlen haben erneut alle Rekorde gesprengt. Überall mit von der Partie und immer ansprechbar: Der Deutsche BundeswehrVerband.

Es werden von Jahr zu Jahr mehr: Bundesweit rund 340.000 Besucherinnen und Besucher verzeichnete der Tag der Bundeswehr am vergangenen Samstag. Damit wurde die Bestmarke aus dem vergangenen Jahr, als rund 280.000 in die offenen Standorte strömten, nochmals locker übertroffen. Wie immer konnten die Besucherinnen und Besucher nicht nur ihre Bundeswehr in der Region kennenlernen, sondern gleich auch den Deutschen BundeswerhrVerband, der mit seinen Mandatsträgern und hauptamtlichen Mitarbeitern vor Ort war.

Kanzler zu Besuch in Laage

Ganz im Norden, auf dem Fliegerhorst in Rostock-Laage, standen neben vielen weiteren Highlights die Eurofighter des Taktischen Luftwaffengeschwaders 73 „Steinhoff“ im Mittelpunkt. Dort war auch Bundeskanzler Friedrich Merz zu Besuch. „Unsere Soldatinnen und Soldaten sorgen dafür, dass wir im Hier und Heute verteidigungsbereit sind. Sie können sich auf unsere Unterstützung verlassen – am Tag der Bundeswehr und an jedem anderen Tag“, teilte der Kanzler anschließend auf „X“ mit. Der DBwV zeigte mit seinem Team rund um den stellvertretenden Landesvorsitzenden Ost, Hauptmann Alexander Dreiser, Präsenz.

Der Landesvorsitzende Ost, Hauptmann Ralf Baasch, war an diesem Tag im sachsen-anhaltinischen Weißenfels, dem größten Sanitätsstandort der Bundeswehr, unterwegs. Dort präsentierte sich die Bundeswehr auch im Herzen der Altstadt und demonstrierte damit ihre Verankerung in der Gesellschaft. Für Verteidigungsminister Boris Pistorius war Weißenfels eine von zwei Stationen am Tag der Bundeswehr: Zuvor hatte der SPD-Politiker auch die Universität der Bundeswehr in München-Neubiberg besucht. Der Aktionstag sei „ein gutes Instrument, um wieder eine stärkere Verbindung zu schaffen zwischen der Gesellschaft als solcher und einer Bundeswehr der Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in Uniform“, sagte Pistorius.

In der „Hauptstadt des Heeres“

In Munster, der „Hauptstadt des Heeres“, war die Panzertruppenschule Austragungsort des Tags der Bundeswehr. Dort präsentierte sich der Deutsche BundeswehrVerband durch die Standortkameradschaft Munster (StOKa Munster) einem breiten Publikum. Unter der Leitung des Vorsitzenden Jens-Oliver Kaiser nutzte das engagierte Team die Veranstaltung, um die Arbeit und die Vorteile einer Mitgliedschaft im größten Berufsverband der Bundeswehr vorzustellen.

Der DBwV konnte in Munster den Wehrbeauftragten des Deutschen Bundestages, Henning Otte (CDU), am Stand begrüßen, der sich im Besonderen über die Belange der Soldaten vor Ort erkundigte. Als weiterer Gast wurde Dietrich Breuer begrüßt, der seit dem 14. Juli 1956, dem Gründungstag des Deutschen BundeswehrVerbandes, Mitglied ist.

In zahlreichen persönlichen Gesprächen konnten nicht nur Informationen vermittelt, sondern auch neue Mitglieder für den Verband gewonnen werden. Von Vorteil erwies sich, dass das Team des DBwV in Munster mit Mandatsträgerinnen und Mandatsträgern aus aktiven und ehemaligen Soldaten, Arbeitnehmern und Beamten bestand und somit zu allen Bereichen auskunftsfähig war. Ein besonderes Highlight waren erneut die beliebten Fotoboxen am Stand des DBwV.

Auch die Marineflieger in Nordholz hatten für die Besucherinnen und Besuchern ein buntes Programm unter anderem mit Flugshows vorbereitet. Für den Landesverband Nord des DBwV war der Bezirksvorsitzende Oberstabsbootsmann Ingo Minkau vor Ort. Ebenso öffnete der Marinestützpunkt Eckernförde an diesem Tag der Bundeswehr seine Tore.

Kameradschaft ERH aktiv in Unna

Im Westen war der Landesvorsitzende, Stabsfeldwebel Volker Keil, am Stand des Verbandes in der Glückauf-Kaserne für Mitglieder und Interessierte da. Betrieben wurde der Info-Stand des DBwV in Unna durch die Kameraden der örtlichen Kameradschaft ERH. Auch der Bezirksvorsitzende, Oberstleutnant Kai Schlegel, schaute vorbei. In Höxter präsentierte das ABC-Abwehrregiment 7 einen seltenen Einblick in einen ganz speziellen Bereich der Bundeswehr: Dekontamination, Schutzausrüstung und der Umgang mit atomaren, biologischen und chemischen Bedrohungen wurden für das Publikum unmittelbar erfahrbar.

In Kastellaun führte das Informationstechnikbataillon 282 moderne IT-Systeme, Drohnen und Robotik vor. Freunde militärischen Großgeräts kamen mit Kampfpanzer Leopard 2 und Schützenpanzer Puma ebenfalls auf ihre Kosten. Der Deutsche BundeswehrVerband war auch hier mit einem Info-Stand vertreten, an dem der Bezirksvorsitzende, Oberstleutnant Michael Schwab, gerne ins Gespräch mit den Besucherinnen und Besuchern kam.

Beförderung in München

Im Süden der Republik waren in diesem Jahr zwei Standorte beim Tag der Bundeswehr dabei: München und Weiden. An der Universität der Bundeswehr München in Neubiberg wurden zunächst 550 Offizieranwärterinnen und -anwärter durch Verteidigungsminister Pistorius befördert. Zeuge des Zeremoniells wurden auch der Landesvorsitzende Süddeutschland, Oberstleutnant a.D. Josef Rauch, der Beisitzer Zivile Beschäftigte im Landesvorstand, Regierungsamtsinspektor Alexander Träsch sowie der Bezirksvorsitzende Oberstleutnant Daniel Brunner. Auch der Vorsitzende Zentraler Bereich im Bundesvorstand, Hauptmann Lukas Jochum, war auf dem Münchner Uni-Campus dabei.

In Weiden in der Oberpfalz waren es der stellvertretende Landesvorsitzende, Oberstabsfeldwebel Dieter Götz, und der Bezirksvorsitzende, Stabsfeldwebel Christian Schleicher, die sich am Stand des DBwV um alle Fragen und Anliegen der Besucherinnen und Besucher kümmerten.

Der Deutsche BundeswehrVerband hat sich auch bei dieser zwölften Auflage des Tags der Bundeswehr als nahbarer und verlässlicher Ansprechpartner sowohl für die Angehörigen der Bundeswehr als auch für die interessierten Besucherinnen und Besucher gezeigt. So manches gute Gespräch mit den ehrenamtlichen Mandatsträgern von der Bundes- bis zur Kameradschaftsebene und den hauptamtlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern führte sogar am Ende zu einem unterschriebenen Mitgliedschaftsantrag.

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