70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Auch die Menschen der Bundeswehr bekommen demnächst mehr Geld Foto: pixabay
Liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,mit den Forderungen der Gewerkschaften im Hinterkopf – sechs Prozent bei 200 Euro Mindestbetrag (DBwV: 6,5 Prozent/mindestens 100 Euro) - wirkt das im April erzielte Tarifergebnis für den Bund auf den ersten Blick enttäuschend. Das komplexe Ergebnis ist aber bei genauem Hinschauen unter dem Strich durchaus zufriedenstellend. Jedoch sind die von den Tarifpartnern propagierten 7,5 Prozent Gesamtvolumen im Schnitt und die zehn Prozent bei den Einstiegsstufen irreführend, da sie bezogen auf den Ausgangsmonat Februar 2018 erst mit den Entgelten ab März 2020 erreicht werden. Summiert man die einzelnen Stufen der Lohnzuwächse unter Berücksichtigung der jeweiligen Laufzeiten für die Gesamtlaufzeit von 30 Monaten, dann erhält man realistische Zahlen: mindestens 4,73 Prozent, maximal 8,02 Prozent (EG 9b Stufe 3), im Schnitt 5,22 Prozent.
Gegenüber dem Tarifabschluss 2016 mit einem Gesamtzuwachs von 3,7 Prozent für 24 Monate liegen die Zuwächse diesmal tatsächlich deutlich höher. Allerdings ist die Laufzeit diesmal auch länger, ein wesentlicher Kritikpunkt am Ergebnis. Ein erster Schritt in die richtige Richtung ist die gereifte Erkenntnis der öffentlichen Arbeitgeber, hinsichtlich Personalgewinnung von Fachkräften etwas zu tun.Einen Mindestbetrag, der den unteren und teilweise mittleren Entgeltgruppen zugutekommen sollte, hat man nicht vereinbart. Klar war, dass eine Forderung von 200 Euro niemals das Ergebnis sein würde. Zumindest die beiden untersten Entgeltgruppen wurden überproportional erhöht. Der Erhöhungsbetrag einschließlich Einmalzahlung, gerechnet auf die Gesamtlaufzeit, beträgt in allen Entgeltgruppen und Stufen durchschnittlich monatlich weit über 100 Euro. Die Einmalzahlung für die unteren Einkommensgruppen hat allerdings ein Geschmäckle nach Almosen oder Trostpflaster. Die umgerechnet 8,33 Euro monatlich hätte man besser in die Tabellenwerte der betreffenden Entgeltgruppen einrechnen sollen.Neben der grundsätzlichen Übernahme des Tarifergebnisses für den Besoldungsbereich sind die Ergebnisse für die Auszubildenden begrüßenswert. Die Verlängerung ihrer Übernahme bis zum 31. Oktober 2020 kommt zumindest teilweise der Forderung des DBwV entgegen. Durch die noch zu verhandelnde Anpassung der Regelungen für die medizinischen Beschäftigten in Bundeswehrkrankenhäusern an die der Kommunen könnte doch noch unsere Forderung nach Einrichtung der Erfahrungsstufe 6 für alle Entgeltgruppen für Pflegekräfte erfüllt werden.
Mit herzlichen Grüßen IhrKlaus-Hermann ScharfVorsitzender Fachbereich Zivile Beschäftigte
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