70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Bamako/Brüssel. Der Klimawandel trägt Experten zufolge zur steigenden Gewalt in der Sahelzone bei - doch vor allem schwache Regierungsstrukturen verschärfen demnach die Konflikte. Jedes Jahr schrumpfe das bebaubare Ackerland in Mali, Burkina Faso und Niger wegen des Klimawandels, sagte Jean-Hervé Jezequel, der Projektleiter für den Sahel bei der Denkfabrik International Crisis Group (ICG).
Konflikte zwischen Kleinbauern und Hirten stiegen. Doch der Hauptgrund dafür ist, dass die nationalen und örtlichen Behörden nicht die Kapazitäten und die Legitimität haben, um den Streit um die zunehmend knapperen Ressourcen zu schlichten, wie es in einem am Freitag (24. April) veröffentlichten Bericht der Denkfabrik ICG heißt.
In der Sahelzone - die sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt - verschlimmert sich seit Jahren die Sicherheitslage. Etliche extremistische Gruppen sind dort aktiv. Die Regierungen der Sahel-Staaten werden zwar von den USA und der EU unterstützt, die Bundeswehr beteiligt sich auch an einer UN-Mission in Mali. Doch die Konflikte gehen weiter.
Die Regierungen der Region sind sehr schwach und die Länder gehören mit zu den ärmsten der Welt: Auf einem UN-Index der menschlichen Entwicklung steht von 189 Ländern Niger an letzter Stelle, Mali an Stelle 184 und Burkina Faso auf Rang 182. Für Europa ist die Region auch von Bedeutung, weil wichtige Migrationsrouten in Richtung Mittelmeer durch die Länder führen.
Es sei extrem wichtig, dass nicht nur der Klimawandel und seine Folgen in der Region bekämpft würden, heißt es in dem Bericht. Aber vor allem müssten die Regierungen einen fairen Zugang zu den Ressourcen - vor allem zu Land - gewähren. Traditionell hat die Politik in den zentralen Sahel-Ländern demnach meist die sesshaften Bauern-Gemeinden begünstigt, zum Nachteil der nomadischen Hirtenvölker. Dies müsse korrigiert werden.
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