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Übertragung Tarifabschluss und verfassungskonforme Alimentation
Enttäuschung, Wut, Frustration – und Scheitern des Aufwuchses: Politiker warnen vor fatalen Folgen des Beförderungsstopps
Beförderungsstopp für Hauptfeldwebel und Hauptbootsleute ab 1. Juli
Vor einem gewaltigen Kraftakt – Interview mit Vizeadmiral Thomas Daum
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Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
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Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Gedenken: Vor 13 Jahren fiel Daniel Wirth in Afghanistan
Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
In Neumünster tagen 35 Delegierte aus dem Bezirk 2. Foto: DBwV
Neumünster. In Neumünster begrüßte Hauptmann a.D. Dirk Sommer die Delegierten aus dem Süden Schleswig-Holsteins und der Freien und Hansestadt Hamburg. Der Bezirksvorsitzende 2 und die Vertreter der Kameradschaften verfolgten im Hotel Altes Stahlwerk die Eröffnung der Landesversammlung Nord. Aus Adendorf bei Lüneburg kam mittels Videoschaltung der Landesvorsitzende Nord dazu. Oberstleutnant a.D. Andreas Brandes hieß den Bundesvorsitzenden Oberstleutnant André Wüstner willkommen und sandte Grüße an die Delegierten an allen Tagungsorten.
Brandes bat um Disziplin bei der Abarbeitung der Tagesordnung, „um der Bürokratie Genüge zu tun“, stellte die ordnungsgemäße Ladung der Delegierten und die Beschlussfähigkeit der Landesversammlung fest. Insgesamt nehmen laut seiner Angaben 184 Delegierte teil. Nach Genehmigung der Tagesordnung und Beschlussfassung über die Geschäftsordnung wurde ein Präsidium gewählt. Der Landesvorsitzende übergab diesem Gremium um den Präsidenten Oberstleutnant Heiko Tadge anschließend die Versammlungsleitung. Der weitere Vormittag stand im Zeichen organisatorischer Angelegenheiten, am Nachmittag bleiben die Bezirke unter sich.
Worin sich diese Landesversammlung von früheren unterscheidet, ist der Einsatz moderner Kommunikationselektronik. Deshalb führte die jeweilige Technikregie an den Veranstaltungsorten vor Sitzungsbeginn eine Einweisung und Funktionsüberprüfung durch. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer machten sich dabei mit ihren iPad Minis vertraut, die für alle Wortmeldungen und Abstimmungen genutzt werden müssen. Erste Wahlen am Vormittag verliefen problemlos, was sicher auch auf die hohe Qualität der Verbindung zurückzuführen ist.
Neben der heute Nachmittag anstehenden Wahl der Delegierten für die 21. Hauptversammlung befassen sich die Angehörigen des Bezirks 2 in den nächsten Tagen mit der Verbandsorganisation. Dazu zählen Themen wie Mitgliederbetreuung, Kameradschaftsstrukturen, Rechtsordnung sowie die Weiterentwicklung des Verbandes. Entsprechende Anträge liegen den Delegierten schriftlich mit einer kurzen Begründung vor. Sie bilden die Diskussionsgrundlage für eine anschließende Beschlussempfehlung an das Plenum.
Nicht nur für Denis Crone von der Truppenkameradschaft Flugabwehrschießplatz Todendorf ist dies ein neues Verfahren. Der Hauptfeldwebel wurde als Vorsitzender zum Delegierten gewählt. Für den seit Anfang des Jahres an der Spitze seiner Kameradschaft stehenden Luftwaffenangehörigen ist es die erste Landesversammlung: „Ich weiß nicht, was mich erwartet, aber ich hoffe auf viele Informationen und Gespräche. Von den Themen interessieren mich besonders die Altersgrenze für Berufssoldaten sowie Laufbahnangelegenheiten, auch wenn diese hier in Neumünster nicht an erster Stelle diskutiert werden.“
„Wir haben uns seit einem halben Jahr auf die Landesversammlung vorbereitet“, macht Dirk Sommer deutlich. Als zentrale Themen in seinem Bezirk nennt er Anträge zur Zukunft und Gliederung der Kameradschaften der Ehemaligen, Reservisten und Hinterbliebenen (ERH) sowie die Verlängerung der Amtszeit von Mandatsträgern: „Wir mussten innerhalb eines Jahres mangels Vorstand drei Kameradschaften auflösen. Deshalb liegt unser Augenmerk in Sachen Verbandsorganisation unter anderem darauf. Dazu kommen weitere Themen wie beispielsweise E-Mobilität in den Streitkräften. Kurz: Es geht einfach darum, die Bundeswehr und den Verband zukunftsfähiger zu machen.“
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