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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Brigadegeneral Jens Arlt leitete vor Ort die gefährliche Evakuierungsmission der Bundeswehr in Afghanistan. Dafür wird der Kommandeur der Luftlandebrigade 1 vom Bundespräsidenten ausgezeichnet. Foto: Bundeswehr/Tessensohn
Berlin. Brigadegeneral Jens Arlt (52), der die gefährliche militärische Evakuierungsoperation der Bundeswehr in Afghanistan befehligt hatte, wird mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet. Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird dem Kommandeur der Luftlandebrigade 1 die Auszeichnung am 17. September im Schloss Bellevue verleihen. Davor wird er mit Arlt und an dem Einsatz beteiligten Soldaten sprechen. Das geht aus dem am Mittwoch in Berlin veröffentlichten neuen Terminkalender des Bundespräsidenten hervor.
Über die Luftbrücke, die die Bundeswehr unter Arlts Leitung im August zwischen Kabul und Taschkent eingerichtet hatte, waren nach Angaben des Bundesinnenministeriums 4587 Menschen nach Deutschland gekommen. Darunter waren 3849 Afghanen und 403 deutsche Staatsangehörige. Unter den Schutzbedürftigen waren auch Bürger zahlreicher anderer Staaten, wobei Deutsche wiederum auch vom Militär anderer Nationen ausgeflogen wurden.
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