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Berlin/Bamako - Zur Verstärkung des UN-Einsatzes in Mali hat die Bundeswehr Soldaten in das westafrikanische Land verlegt. Eine Maschine mit den Soldaten sei am Donnerstag (25.09.) gelandet, sagte ein Sprecher des Einsatzführungskommandos auf Anfrage.
Die Infanteristen sollen sich künftig am Schutz des Flughafens in der Stadt Gao beteiligen. Dort hat die Mehrzahl der in Mali eingesetzten deutschen Blauhelme ihre Basis im Feldlager der UN-Mission Minusma.
Mit rund 13.000 Blauhelmsoldaten und knapp 2.000 Polizisten soll der UN-Einsatz zur Stabilisierung des Landes beitragen. Der Bundestag hat für die Bundeswehr eine Obergrenze von 1.400 Soldaten festgelegt.
Der Flughafen in Gao wird nach Angaben der malischen Regierung zurzeit von der malischen Flughafendirektion betrieben, ebenso wie der Flughafen in der Hauptstadt Bamako.
Die afrikanische Behörde für Luftsicherung, Asecna, sei inzwischen wieder für die Sicherheit in Gao zuständig, hieß es (am Dienstagabend) auf dpa-Anfrage. Sie habe nach dem Abzug der französischen Anti-Terror-Mission Barkhane diese Aufgabe wieder übernommen.
Die malische Regierung ist nach eigenen Angaben im Gespräch mit der UN-Mission Minusma, um sich über den künftigen Betrieb des Flughafens in Gao zu verständigen. dpa
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