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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Soldaten im Frankfurter Gesundheitsamt: Die Bundeswehr leistet auch dort wichtige Amtshilfe bei der Kontaktverfolgung in der Corona-Pandemie. Foto: DBwV/Thomas Schwappacher
Berlin/Frankfurt. Hochmotivierte Soldatinnen und Soldaten bei guter Stimmung: Auf die traf Stabsfeldwebel Thomas Schwappacher, Vorsitzender des Bezirkspersonalrates (BPR) beim Kommando Streitkräftebasis (KdoSKB) und Vorsitzender Streitkräftebasis im Deutschen BundeswehrVerband, bei seinem Besuch am 28. Oktober bei den im Rahmen der Amtshilfe eingesetzten Kräften der Bundeswehr am Flughafen Frankfurt und im Gesundheitsamt Frankfurt am Main. Der DBwV-Mandatsträger wurde begleitet vom Verbindungsoffizier Kreisverbindungskommando Frankfurt am Main, Hauptmann Feuerlohn.
Bei der Einweisung im „Gefechtsstand“ im InterCity-Hotel am Frankfurter Flughafen wurde Stabsfeldwebel Schwappacher durch Hauptmann Prange und Stabsfeldwebel Zachau in die Lage vor Ort eingewiesen. Zu diesem Zeitpunkt waren Soldatinnen und Soldaten des Jägerbataillon 1 aus Schwarzenborn und des EloKa-Bataillons 932 aus Frankenberg (Eder) am Flughafen Frankfurt eingesetzt.
Die durchwegs positive Resonanz von Reisenden aus allen Ländern kam bei den eingesetzten Kameradinnen und Kameraden besonders gut an und trug auch erheblich zur Zufriedenheit bei.
Bei einer Besichtigung der Teststation für Reisende aus Risikogebieten konnte sich Stabsfeldwebel Schwappacher vor Ort ein Bild von der Arbeit der dort eingesetzten Kameradinnen und Kameraden machen.
Anschließend ging es weiter zum Gesundheitsamt Frankfurt am Main. Dort übernahm Hauptfeldwebel Hempel die Einweisung in die Arbeit der eingesetzten Kräfte.
Eingesetzt waren im Gesundheitsamt Frankfurt 60 Soldatinnen und Soldaten aus verschiedenen Verbänden: Teile Aufklärungsbataillon 7 aus Ahlen (unter der Führung von Hauptfeldwebel Hempel), Teile Fernmeldekompanie Division Schnelle Kräfte aus Stadtallendorf (Führung durch Hauptfeldwebel Rapp), Teile Stab/Fernmeldekompanie DSK aus Stadtallendorf (Führung durch Hauptfeldwebel Fredrich) und Teile Taktisches Luftwaffengeschwader 31 aus Nörvenich (Führung durch Oberleutnant Doemen).
Die Aufgabe ist hauptsächlich die Kontaktverfolgung, dabei wird direkt im System des Gesundheitsamtes gearbeitet. Neben der Kontrolle und Ergänzung der bereits erfassten Daten, wird in den Telefongesprächen die positive Diagnose mitgeteilt oder besprochen. Es werden Informationen zu Symptomen und möglichen Risikofaktoren für einen schweren Verlauf erfasst. Das Aussprechen der häuslichen Isolierung ist auch Bestandteil der Telefongespräche. Aber auch die Erfassung weiterer Kontaktpersonen wie auch Hinweise zum weiteren Verhalten, zum Beispiel bei Verschlechterung der gesundheitlichen Lage, sind Bestandteil der Fallbearbeitung.
Vor dem Beginn der Amtshilfe findet vor Ort eine mehrstündige Einweisung durch das Gesundheitsamt statt. Darüber hinaus sind Handouts für die Telefongespräche vorhanden.
Auch Vertreter des Gesundheitsamtes haben sich durchweg positiv zur Arbeit der Bundeswehr geäußert: „Ohne die Hilfe der Bundeswehr könnten wir die anfallenden Arbeiten nicht bewältigen.“
„Die Stimmung ist gut und die Motivation der eingesetzten Soldatinnen und Soldaten ist hoch. Es gibt keine Probleme vor Ort – alle ziehen an einem Strang für diese wichtige Aufgabe“, stellte Stabsfeldwebel Schwappacher am Ende seines Besuchs fest.
Als kleines Dankeschön für den Einsatz wurden an alle Unterstützungskräfte neben einer süßen Kleinigkeit auch ein paar praktische Artikel des Deutschen BundeswehrVerbandes übergeben.
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