Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
300 Seminare für einen geordneten Übergang in den Ruhestand
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
Mama, warum hast du eine Uniform?
Eine Frau, die mutig für ein anderes Leben kämpfte
Kameradschaft und Selbstverständnis
„Die Bundeswehr braucht eine Revolution“
EuGH: Fahrten von einem zentralen Stützpunkt zu wechselnden Einsatzorten können Arbeitszeit sein
Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Anpassung des Auslandsverwendungszuschlags in Jordanien und Erbil
Bundeswehr bleibt im Einsatz gegen IS
Weihnachtszeit im Libanon und in Litauen
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
16K3-Gedenkmarsch: Erinnerung an das Karfreitagsgefecht
Erinnerung an die Gefallenen vom OP North
Erzählen Sie Ihre Veteranengeschichte!
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der baltische Raum ist ein Brennpunkt im Falle einer Auseinandersetzung mit Russland. Die Nato stellt sich dort nun besser auf und die Bundeswehr erhält eine zentrale Führungsrolle.
Berlin - Die Nato stärkt ihre Verteidigungsbereitschaft in der wichtigen Ostsee-Region mit einem neuen taktischen Hauptquartier der Deutschen Marine in Rostock. Verteidigungsminister Boris Pistorius werde die militärische Führungsstelle am Montag einweihen, teilte das Verteidigungsministerium in Berlin mit.
Im Bündnis stellt Deutschland die größte Marine in der Ostsee und hat nach Angaben des Ministeriums zum 1. Oktober eine regionale Führungsrolle übernommen. Das neue Hauptquartier CTF Baltic («Commander Task Force Baltic») führt ein maritimes Lagebild und koordiniert Marineaktivitäten der Verbündeten in dem Seegebiet.
Die Ostsee ist für die Nato eine wichtige Versorgungsroute und für Anrainer unter den Verbündeten von zentraler wirtschaftlicher Bedeutung. Das Verteidigungsbündnis beobachtet dort eine systematische Ausspähung der Infrastruktur durch Russland, das mit der Enklave Kaliningrad sowie dem Küstenabschnitt bei St. Petersburg zu den Ostsee-Staaten gehört. Der Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine hat Befürchtungen vor einer möglichen Aggression Russlands verstärkt.
Neue Hauptquartiere führen in Frieden, Krise und Krieg
Von 2017 an hat die Nato in der Anpassung ihrer Führungsstruktur entschieden, ständige maritime Hauptquartiere («Commander-Task-Force-Stäbe») auf der sogenannten obersten taktischen Ebene aufzustellen. Sie planen Operationen und militärische Übungen und führen Seestreitkräfte in Friedenszeiten, aber auch in Krisen und im Krieg.
CTF Baltic ist ein nationales Hauptquartier mit Beteiligung anderer Staaten. Es wird nach Angaben des Ministeriums durch einen deutschen Admiral geführt. Die Position seines Stellvertreters werde zunächst mit einem polnischen Admiral besetzt, die des Chefs des Stabes mit einem schwedischen Stabsoffizier. Auch nachgeordnete Führungspositionen seien multinational besetzt.
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