Betriebsruhe 2025/2026 & Wartungsarbeiten
DBwV für neues Artikelgesetz Militärische Sicherheit, fordert aber Nachbesserungen
Mannschaften, eine Dienstgradgruppe vor großen Aufgaben
„So einen Aufwuchs hat es seit 1955 nicht gegeben“
Jahresrückblick Dezember – Bundestag beschließt neuen Wehrdienst
Jahresrückblick November – Hauptversammlung und Neues zum Wehrdienst
Jahresrückblick Oktober – Wechsel beim Heer und viele Fachtagungen beim Verband
Jahresrückblick September – Veteranenkongress und Invictus-Games-Empfang
Panzerbrigade 45: Einsatzversorgung in Litauen gesichert
Verbandserfolg: Ehepartnerzuschlag für ins Ausland mitreisende Ehegatten durchgesetzt
Zeitsoldaten als Fachkräfte gefragt
Berufsinformationsmesse in Burg
Bundestag verlängert EU- und Nato-Mission im Mittelmeer
Bundestag berät über vier Auslandseinsätze
UNMISS und EU NAVFOR Aspides sollen bis 2026 verlängert werden
Bundestag verlängert Mandate für drei Auslandseinsätze
#DerLeereStuhl – Ein freier Platz für gelebte Veteranenkultur
Impulsvorträge der Veteranentagung jetzt auf YouTube!
Ein starkes Signal für die Veteranenbewegung
Erinnerung an Oberstleutnant Armin-Harry Franz
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Mit Panzern und Militärgerät werden die US-Streitkräfte 2020 zur größten Übung seit Jahren über den Atlantik kommen. Über Deutschland soll bei «Defender 2020» die Verlegung nach Polen und ins Baltikum durchgespielt werden.
Berlin. Deutschland wird im kommenden Jahr logistische Drehscheibe bei einer von den US-Streitkräften geführten Übung zur Verlegung von Soldaten nach Polen und ins Baltikum. Daran seien auch 16 weitere Nato-Staaten beteiligt, darunter Deutschland, teilte das Verteidigungsministerium den Obleuten der Fraktionen im Verteidigungsausschuss mit. Mit der Übung «Defender 2020» trainiere das US-Militär die Verlegung einer Division, heißt es in dem Schreiben, das der Deutschen Presse-Agentur vorliegt. Nach US-Berichten werden bei der größten Übung dieser Art in Europa seit 25 Jahren bis zu 20 000 Soldaten verlegt.
Zwischen April und Mai würden die Truppen mit Unterstützung der Bundeswehr durch Deutschland geführt, heißt es in dem Schreiben. Dazu seien drei sogenannte Convoy-Support-Zentren für die Marschkolonnen und der Aufbau einer Tankanlage auf dem Truppenübungsplatz Bergen in der Lüneburger Heide geplant. Das Heer beteilige sich zudem «in den Bereichen Kampf, Kampfunterstützung und Führung».
«Mit der US-geführten Übung DEF 20 soll eine schnelle Verlegbarkeit größerer Truppenteile über den Atlantik und durch Europa geübt werden, um sicherzustellen, dass die entsprechenden Verfahren im Krisenfall funktionieren», heißt es in dem Schreiben vom Dienstag. Deutschland habe ein wesentliches Interesse, unter Beweis zu stellen, dass es als Drehscheibe und Transitland eine zentrale Rolle in der Nato erfülle und damit einen substanziellen Beitrag für die «gemeinsame europäische und euroatlantische Sicherheit» leisten könne.
Kritik kam aus der Opposition. «Im Gegenteil, diese Übung wird auf russischer Seite zu Reaktionen führen, womit die weitere Eskalation vorprogrammiert ist. Die Deeskalation scheint im Wortschatz der Nato nicht mehr zu existieren», erklärte Linken-Verteidigungspolitiker Alexander Neu. Die Linke fordere, «sich in keiner Weise an der Übung zu beteiligen und auch nicht deutsches Territorium für dieses Säbelrasseln zur Verfügung zu stellen».
Deutschland hatte im Januar auch die Führung der Nato-Speerspitze (Very High Readiness Joint Task Force - VJTF) übernommen. Die Speerspitze war 2014 gegründet worden - eine Reaktion auf die russische Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim, die auch in Deutschland zur Neubewertung der Sicherheitslage führte.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: