70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen in New York: Deutschland hat nun auch wieder einen Sitz, allerdings nur für zwei Jahre. Foto: picture alliance/ImageBROKER
New York. Nach rund sechs Jahren Abwesenheit ist Deutschland als nicht-ständiges Mitglied wieder in die Arbeit im UN-Sicherheitsrat eingestiegen. Am 2. Januar, dem ersten offiziellen UN-Arbeitstag im neuen Jahr, stand erstmal nur eine Diskussion über das Programm für den Januar an. Außerdem wurden bei einer kurzen Zeremonie die Flaggen der fünf neuen nicht-ständigen Mitglieder des Rates - neben Deutschland sind das Belgien, Indonesien, Südafrika und die Dominikanische Republik - vor dem Sicherheitsrat in New York aufgestellt.
Der Botschafter der Dominikanischen Republik, José Singer, dessen Land die monatlich rotierende Präsidentschaft für Januar übernahm, sagte bei einer Pressekonferenz, dass sich das Gremium im ersten Monat des Jahres unter anderem mit den Konflikten in Somalia, dem Kongo, Syrien, Mali, Libyen, Zypern und der Zentralafrikanischen Republik beschäftigen werde. Deutschland gehört seit dem Jahreswechsel für zwei Jahre zu den nicht-ständigen Mitgliedern in dem wichtigsten UN-Gremium. Zuletzt war Deutschland 2011 bis 2012 im Sicherheitsrat.
Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen setzt sich aus 15 Nationen zusammen. Frankreich, Großbritannien, Russland, die USA und die Volksrepublik China sitzen dabei als ständige Mitglieder im Rat. Hinzu kommen zehn nicht-ständige Mitglieder, die von der UNO-Generalversammlung für zwei Jahre gewählt werden.
Wer im UN-Sicherheitsrat sitzt, kann auch stärkeren diplomatischen Einfluss ausüben. Deutschland bemüht sich seit mehreren Jahren, immer wieder als nicht-ständiges Mitglied in den Sicherheitsrat einzuziehen. Um seine Kandidatur zu unterstützen, zeigt sich Deutschland großzügig sowohl bei der Entwicklungshilfe als auch bei der Finazierung der Vereinten Nationen. Dazu hat es in den vergangenen Jahren sein Engagement bei internationalen Friedensmissionen deutlich verstärkt: Zu den klassischen UN-Blauhelm-Einsätzen mit deutscher Beteiligung zählen unter anderem der maritime Einsatz UNIFIL vor der Küste Libanons oder die MINUSMA-Mission in Mali.
Nach wie vor nicht besonders gut. Seit vielen Jahren wird um eine Reform des Sicherheitsrats, der in seiner Zusammensetzung noch immer die weltpolitische Lage von 1945 widerspiegelt, gerungen. Gescheitert sind diese Bestrebungen aber bislang immer wieder am Widerstand der Vetomächte, vor allem Russland und China. Aktuell sind insbesondere Deutschland, Brasilien und Japan die treibenden Kräfte für eine Neuorganisation des Sicherheitsrats, wobei dieses Staaten natürlich auch selbst einen ständigen Sitz anstreben. Ohne die Stimmen aller fünf Vetomächte ist eine Reform nicht möglich.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: