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Emmanuel Jacob, Präsident von EUROMIL. Foto: Daniela Skrzypczak
Alles begann mit einer Idee. Aber vor der Idee muss zuerst einmal erzählt werden, wofür eine Idee gebraucht wurde.
Es geht um das Projekt „Gesichter des Lebens“. Wie kann es sich nach einem Jahr und Unterstützung seitens der Soldaten- und Veteranenstiftung weiterentwickeln? Zuerst einmal waren sich alle einig: Die Fotografin Daniela Skrzypczak wie auch der Vorstand der SVS wollten das Projekt weiterführen. Kurz diskutiert, etwas verhandelt und schon war die Fortsetzung unterzeichnet.
Was der Vorstand und die Fotografin dabei genau vorhaben, wird etwas später erzählt. Aber eine Idee kam vom Vizepräsidenten von EUROMIL und Vorstandsmitglied der SVS, Hauptmann a.D. Jörg Greiffendorf. Die Verbesserung der Wahrnehmung der Soldaten in Europa, einer der wichtigsten Aufgaben von „Gesichter des Lebens“ ist auch ein Schwerpunkt in der täglichen Arbeit von EUROMIL. Und da sich der Dachverband der europäischen Militärverbände zu seiner 126 Generalversammlung in Berlin traf, war schnell eine Einladung an Daniela Skrzypczak und ihren „Gesichter des Lebens“ durch Hauptmann a.D. Greiffendorf ausgesprochen.
Die Idee: Andere Soldaten aus den anderen Mitgliedsverbänden einzubinden. Es stellte sich also die Frage, ob es auch in Europa funktioniert, dass Soldaten fotografiert werden und dabei ihre Geschichte erzählen. Allen war klar: Das wird kein einfaches Unterfangen.
Am 20. Oktober begann unter der Leitung des Präsidenten Emanuel Jacob und Vizepräsident Jörg Greiffendorf im Sheraton Hotel Berlin die 126. Generalversammlung und neben der Fotografin Daniela Skrzypczak waren mit Feldwebel Tatiana Schmidt und Hauptmann Jörg Engel zwei „Gesichter des Lebens“ zur Unterstützung mit dabei. Unter den Teilnehmern saßen zusätzlich Oberstleutnant Marcel Bohnert und Oberstabsfeldwebel a.D. Jürgen Görlich - ebenfalls zwei „Gesichter des Lebens“.
Die Anspannung war zu spüren. Klappt die Präsentation, haben alle ihre Nervosität im Griff und treffen wir auf Interesse im europäischen Raum? Vorweggesagt, es klappte nicht alles, aber Emotionen, Empathie und Erzählungen, die unter die Haut gehen und dazu die Bilder der bereits fotografierten Gesichter zeigten deutlich Wirkung im Saal. Jörg Engel und Tatiana Schmidt waren so überzeugend, dass sich Oberstabsfeldwebel Antonio Lima Coelho hinstellte, um somit seine Ehre gegenüber Jörg Engel zu bezeugen, der ebenfalls aufstand und militärisch zurück grüßte. Dieser Moment ging unter die Haut.
Sowohl der Abend wie auch der folgende Freitag wurden zu Gesprächen genutzt und am Ende stand fest: EUROMIL und Daniela Skrzypczak wollen bei einer kommenden Veranstaltung einfach mal ausprobieren und die ersten europäischen Soldaten fotografieren. Beide, Präsident und sein Stellvertreter, sagten zu, sich ebenfalls als Wegbegleiter selbst fotografieren zu lassen.
Somit war die erste Begegnung von „Gesichter des Lebens“ auf europäischer Ebene ein voller Erfolg – mehr konnte keiner, der noch so positiv gedacht hatte, erwarten. Allen Beteiligten ist auch klar, dass diese Weiterentwicklung ganz kleiner Schritte bedarf. Und am Rande sei noch erwähnt, dass sich sowohl Jörg Engel wie auch Tatiana Schmidt unter den europäischen Kameradinnen und Kameraden sehr wohl gefühlt haben. Kameradschaft ist und bleibt das höchste Gut – wir sollten alles dafür tun, dies zu bewahren.
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