70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Es war eine noble Geste, und sie hat gezeigt, wie dicht bei der Bundeswehr Triumph und Katastrophe dieser Tage zusammen lagen – beide Seiten der Medaille, sozusagen.
Mit einem spektakulären Wurf über 68,97 Meter hatte der Diskuswerfer und Sportsoldat Robert Harting am 30. August 2011 in Daegu (Südkorea ) seinen Weltmeistertitel verteidigt und sagte in die Kamera der ARD: „Ich möchte dieses Gold auch jemandem widmen und zwar Markus Matthes. Das ist ein Kamerad, der im Mai in Afghanistan gefallen ist. Ich weiß, dass du zuguckst.“
Hauptmann Markus Matthes, Angehöriger der Division Spezielle Operationen und stationiert in Stadtallendorf, ist am 25. Mai 2011 in seinem Fuchs in der Nähe von Kundus auf Patrouille gewesen und von einem Sprengsatz getötet worden.
Wenige Wochen zuvor erst hatte er einen schweren Anschlag leicht verletzt überstanden. Markus Kneip, damals als Generalmajor Befehlshaber im RC North, hielt drei Tage nach dem verheerenden Hinterhalt die Trauerrede auf Hauptmann Matthes – und wurde nur Stunden später selbst bei einem Anschlag schwer verwundet.
Der Bundesvorsitzende Oberstleutnant André Wüstner: „An diesem Tag halten wir inne und gedenken unseres Kameraden Markus Matthes, unsere Gedanken und Gebete sind bei seinen Angehörigen. Wir werden unsere gefallenen Kameraden niemals vergessen, und wir wissen, was wir ihnen schuldig sind: Wir müssen die Lehren aus diesen düsteren Jahren in Afghanistan ziehen, wir müssen dafür sorgen, dass Politik die Konsequenzen aus diesen Lehren zieht. Egal, was das kostet. Die Leben unserer Männer und Frauen sind ohnehin unbezahlbar.“
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