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Ein Zeugnis dessen, was passiert, wenn Politik an ihre Grenzen stößt
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Kabinett beschließt Novellierung der Bundeslaufbahnverordnung – wichtige Forderungen umgesetzt
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16 Jahre nach dem Karfreitagsgefecht: Mehr als 26.000 machen beim 16K3-Gedenkmarsch mit
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Ausbildung findet erst im Hafen, dann auf See statt. Foto: Bundeswehr/Kröncke
Ponta Delgada (Portugal). Als einzige berufliche Interessenvertretung kümmert sich der Deutsche BundeswehrVerband weltweit um seine Mitglieder. Dies stellt in Sachen Mitgliederbindung und -gewinnung eine besondere Herausforderung dar.
Es geht insbesondere darum, hinzugehen wo die Mitglieder sind. Dies gilt natürlich auch für seegehende Einheiten, die in ihren Heimathäfen kaum zu erreichen sind. Während der 182. Auslandsausbildungsreise des Segelschulschiffs Gorch Fock suchte der Landesvorsitzende Nord zusammen mit dem zuständigen Bezirksvorsitzenden deshalb den Kontakt mit den Seeleuten.
Oberst Thomas Behr und Hauptmann a.D. Dirk Sommer trafen in Ponta Delgada (Portugal) auf den Kommandanten Fregattenkapitän Elmar Bornkessel, dessen Stammbesatzung und Lehrgangsteilnehmer. Letztere durchlaufen an Bord eine harte seemännische Grundausbildung. Die beiden Mandatsträger suchten auf den Azoren das Gespräch mit der Schiffsführung und der Truppenkameradschaft des Großseglers, unterhielten sich in Gruppen und einzeln mit Angehörigen aller Dienstgradgruppen.
Raum nahm dabei auch das Thema Betreuung ein. Zur privaten Kommunikation steht der Besatzung seit einiger Zeit das System Starlink zur Verfügung. Diese Möglichkeit via Satellit wird gerne angenommen, eine wesentliche Verbesserung in Sachen Betreuung. Für Thomas Behr ein Erfolg, „denn für bessere Kommunikationsmöglichkeiten außerhalb Deutschlands haben wir als DBwV lange gekämpft und sind nach wie vor dran.“
Behr und Sommer zeigten sich nach dem Besuch beeindruckt von der Kompetenz der Stammbesatzung und dem Engagement der Offizieranwärter und -anwärterinnen. Die offen und in kameradschaftlicher Atmosphäre verlaufenden Gespräche brachten ihnen wertvolle Einblicke in den Alltag an Bord und die Herausforderungen an die Besatzung.
Besuche vor Ort wie diese sind durch nichts zu ersetzen, denn ungeschminkte Informationen bilden eine der Grundlagen für die Ausrichtung der Verbandsarbeit. Daraus ergeben sich nicht nur Forderungen zum Wohl der Menschen in den deutschen Streitkräften, sondern auch für eine bessere Bundeswehr.
Ein längerer Bericht zur Gorch Fock erscheint in der Juli-Ausgabe des Verbandsmagazins.
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