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Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
Internationaler 16K3-Marsch als Zeichen der Erinnerung
Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Erfolgreiches Tagungsformat auch in diesem Jahr: die gemeinsame Tagung mit den Kompaniechefs und Spießen im Landesverband West. Foto: DBwV/Roland Sippmann
So wie im Vorjahr hat der Landesverband West wieder seine Kompaniechefs und Spieße zu einer gemeinsamen Tagung nach Eitorf eingeladen. Zielsetzung der Tagung war es, alle über die neuesten Entwicklungen in der Bundeswehr zu informieren. Erneut ist es gelungen, einen guten Mix an Vorträgen zu bieten.
Nach der Begrüßung und einleitenden Worten konnte der Landesvorsitzende, Stabsfeldwebel Volker Keil, den Staatssekretär a.D. Peter Tauber begrüßen. Tauber referierte einerseits zur aktuellen politischen Lage, verdeutlichte aber auch andererseits die Problematik, die seit der „Zeitenwende“ den Politikbetrieb in Berlin beeinflusst. Die Probleme, mit denen die deutschen Streitkräfte zu kämpfen haben, sind vielfältig. Die Menschen in der Bundeswehr sind dadurch sehr belastet und die Mängel sind täglich spürbar.
Herausforderungen der Personalgewinnung
Dies spiegelten auch die Kommentare der Chefs und Spieße wider, denn sie sind diejenigen, die tagtäglich nah an den Soldatinnen und Soldaten „dran sind“. Im folgenden Vortrag wurden durch Oberst i.G. Torsten Schulze, Referatsleiter EBU I 3 des BMVg, die neuesten Entwicklungen zur Ausplanung der strukturellen Veränderung der Bundeswehr erläutert. Auch diese Thematik bewegt die Menschen in der Bundeswehr. Im nächsten Referat trug Oberstleutnant Philipp Riedel vom Karrierecenter Düsseldorf zu den Herausforderungen der Personalgewinnung vor. Gerade im Hinblick auf die veränderte geopolitische Lage und der Schwerpunktverlagerung hin zur Bündnis- und Landesverteidigung ist der personelle Aufwuchs der Streitkräfte unabdingbar. Es wurde deutlich, wie schwer sich diese Problematik gerade in Zeiten des Fachkräftemangels auch bei sehr attraktiven Einstellungsbedingungen bewältigen lässt.
Den Abschluss des Tages vollzog Major d.R. Christian Sieh, Justitiar des DBwV. Man merkte sofort, wie nah diese Themen an den Erfordernissen der Basis sind. „Aus der Praxis, für die Praxis“, getreu dieses Wahlspruches konnten alle Tagungsteilnehmer hier wichtige Informationen gewinnen. Der Abend klang dann bei vielen interessanten Gesprächen im Rahmen eines Kameradschaftsabends in lockerer Runde aus.
Stellvertretender Bundesvorsitzender informiert
Immer wichtig und darum auch immer ein Programmpunkt war der Vortrag von Oberstleutnant Alexander Jung vom BAPersBw. Jung spannte einen großen Bogen über alle derzeit aktuellen Themen der Personalführung der Unteroffiziere und Mannschaften. Sehr schnell konnte „die Klammer“ zum Vortrag des Karrierecenters vom Vortag geschlossen werden. Alle möglichen Stellschrauben zu einem personellen Aufwuchs sind derzeit gestellt.
Natürlich durfte auch der Vortrag der Bundespolitik des DBwV nicht fehlen, dazu war der Stellvertretende Bundesvorsitzende, Stabsfeldwebel a.D. Thomas Schwappacher, nach Eitorf gekommen. Auch er spannte den Bogen über alle Themen, die aus verbandpolitischer Sicht derzeit zu betrachten sind. Beispielhaft genannt seien die Aufstellung der Brigade in Litauen und die daraus resultierenden Folgen für die Streitkräfte. Während die Teilnehmer bestätigten, dass sie die Veranstaltung in jedem Fall weiterempfehlen würden, bedankte sich der Landesvorsitzende für die engagierte Teilnahme und versprach, auch im nächsten Jahr wieder ein interessantes Programm zu planen.
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