S1-Tagung des DBwV: Es kommt mehr denn je auf die Menschen an
Gewinnen, qualifizieren, binden: AG 3 zieht Bilanz für Soldaten auf Zeit
Beförderungsstopp: Einen Schritt weiter, aber noch lange nicht am Ziel
70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Frühstartrente vom Deutschen Bundestag beschlossen – Bundeswehrfamilien im Ausland gehen leer aus!
Reform des Nachrichtendienstrechts: Erweiterung der Befugnisse für BND und BfV
Bundestag berät Reservestärkungsgesetz und Bundeswehr-Infrastrukturbeschleunigungsgesetz
Bundeskanzler Merz: Regierungserklärung zum Europäischen Rat
Neues Magazin mit Beilage „Qualifikation und Ausbildung“
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
Mandatsverlängerung für Bundeswehreinsätze im Südsudan und dem Roten Meer
Bundeswehrbeteiligung bei UNMISS-Mission und EUNAVFOR Aspides soll fortgeführt werden
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Gedenken: Erinnerung an Patrick Behlke und Roman Schmidt
Gedenken: Erinnerung an Feldwebel Alexander Arndt
Gedenken an Oberstabsarzt Dr. Dieter Eißing
Erinnerung an Oberfeldwebel Florian Pauli
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Mit einer zentralen Trauerfeier in Hannover nahm die Bundeswehr mit dem damaligen Verteidigungsminister Thomas de Maizière am 3. Juni 2011 Abschied von Hauptmann Markus Matthes, Hauptfeldwebel Tobias Lagenstein und Major Thomas Tholi. Markus Matthes war am 25. Mai bei einem Anschlag auf seine Patrouille gefallen, Tobias Lagenstein und Thomas Tholi nur drei Tage später bei einem Anschlag im Gouverneurspalast von Talokan. Dabei wurde Markus Kneip, damals Generalmajor und Kommandeur RC North, schwer verwundet. Foto: Bundeswehr/Rott
Bis 2021 kämpfte die Bundeswehr gemeinsam mit den NATO-Verbündeten für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte in Afghanistan. Nach dem Abzug war der Einsatz beendet, doch die Opfer dieser Mission fernab der Heimat dürfen nicht vergessen werden: Vor 15 Jahren, am 25. Mai 2011, fiel Hauptmann Markus Matthes in der Nähe von Kunduz.
Matthes war 33 Jahre alt, als es geschah. Nur drei Tage später hätte der Angehörige der Division Spezielle Operationen aus Stadtallendorf seinen 34. Geburtstag gefeiert. Doch dazu kam es nicht: Auf Patrouille geriet sein Transportpanzer Fuchs am 25. Mai 2011 in eine Sprengfalle. Matthes überlebte den Anschlag nicht.
Nur wenige Tage zuvor hatte Hauptmann Matthes einen schweren Anschlag radikal-islamischer Taliban-Kämpfer nur leicht verwundet überlebt, wofür der Offizier mit dem Ehrenkreuz der Bundeswehr ausgezeichnet wurde. Matthes blieb auf eigenen Wunsch in Afghanistan.
2020 wurde Hauptmann Markus Matthes posthum eine besondere Ehre zuteil: In der Berliner Julius-Leber-Kaserne wurde der Markus-Matthes-Weg eingeweiht.
Die gefallenen und verwundeten Kameraden in würdiger Erinnerung zu behalten und ihrer immer wieder zu gedenken, ist für den Deutschen BundeswehrVerband Aufgabe und ehrenvolle Pflicht. All die Frauen und Männer der Bundeswehr, die bei der Verteidigung von Freiheit und Demokratie gefallen oder verwundet worden sind, dürfen niemals vergessen werden.
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