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Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Die Abgeorneten des Bundestages stimmen bei den Einsätzen EUFOR Althea und KFOR für eine Verlängerung. Foto: picture alliance/dpa/Sina Schuldt
Über gleich zwei Bundeswehreinsätze haben die Bundestagsabgeordneten, jeweils in der 2./3. Lesung, beraten und abgestimmt. Es ging um den NATO-geführten Einsatz KFOR im Kosovo und um EUFOR Althea, eine EU-Sicherheitsoperation in Bosnien und Herzegowina. Die Abgeordneten stimmten bei beiden Einsätzen für eine Verlängerung.
In Bosnien und Herzegowina sollen weiterhin bis zu 50 Soldatinnen und Soldaten eingesetzt werden. Zu ihren Aufgaben gehört unter anderem die Unterstützung und Koordinierung der Ausbildung der bosnischen Streitkräfte sowie die Wahrnehmung von Führungs-, Verbindungs-, Beratungs-, Beobachtungs- und Unterstützungsaufgaben. Zentraler Auftrag von Eufor Althea bleibe die Unterstützung Bosnien und Herzegowinas bei der Aufrechterhaltung eines sicheren und stabilen Umfelds, heißt es in dem Antrag der Bundesregierung.
Die Sicherheitslage in Bosnien und Herzegowina bewertet die Bundesregierung derzeit als stabil und kontrollierbar. Politisch bleibt die Lage weiterhin angespannt. Im Juni 2025 hatte der Bundestag zuletzt eine Verlängerung um ein weiteres Jahr beschlossen.
Im Anschluss stimmten die Abgeordneten über die NATO-Mission KFOR im Kosovo ab. Auch hier stimmten die Politikerinnen und Politiker für eine Verlängerung der deutschen Beteiligung im Kosovo. Mit einer Dauer von mittlerweile 27 Jahren ist die Kosovo-Mission der am längsten andauernde Auslandseinsatz der Bundeswehr. Die Personalobergrenzen bleibt weiterhin bei 400 deutschen Einsatzkräften. Sie sollen die Stabilität des Landes sichern, in dem es immer wieder zu Spannungen zwischen der albanischen und der serbischen Volksgruppe kommt.
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