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Gedenken: Vor 17 Jahren fiel Hauptgefreiter Sergej Motz in Afghanistan
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Gedenken: Vor 16 Jahren fielen vier Soldaten in Afghanistan
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Berlin. Die FDP will als Schlussfolgerung aus der Corona-Pandemie die starre Altersgrenze für Reservisten der Bundeswehr aufheben. Die Beschränkung auf ein Höchstalter von 65 Jahren habe sich als unsinnig erwiesen, sagte Alexander Müller, FDP-Obmann im Verteidigungsausschuss, der Deutschen Presse-Agentur.
«Viele motivierte Menschen, die oft auf jahrzehntelange Erfahrung zurückblicken können, werden pauschal ausgeschlossen. Insbesondere in Krisenzeiten werden die vielfältigen Fähigkeiten und zahlreichen Erfahrungen der Reservistinnen und Reservisten benötigt - das haben wir besonders deutlich während der Corona-Pandemie bemerkt», so Müller.
Er verwies auf den Fall von Ärzten, die in Pandemiezeiten dringend gebraucht würden, aber nach aktueller Rechtslage aufgrund formaler Beschränkungen ausschieden. «Nur der persönliche Gesundheitszustand und der Bedarf der Bundeswehr sollten ausschlaggebend sein», sagte Müller.
Am Mittwoch soll dazu im Bundestag ein Antrag der FDP-Fraktion beraten werden. Darin wird die Bundesregierung aufgefordert, einen Entwurf zur Änderung des Reservistengesetzes und des Soldatengesetzes vorzulegen. Ziel ist es, unverzüglich die Altersgrenzen für Dienstleistungen, dienstliche Veranstaltungen und Reservedienstwehrverhältnisse «bei Freiwilligkeit und bei gesundheitlicher Tauglichkeit» abzuschaffen.
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