70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
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Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
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Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
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Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen und Generalinspekteur General Eberhard Zorn schreiten die Gelöbnisaufstellung ab Foto: Bundeswehr/Sebastian Wilke
Berlin. Am 74. Jahrestag des gescheiterten Attentats auf Adolf Hitler vom 20. Juli 1944 haben Politik und die Spitzen der Bundeswehr an die Ideale des militärischen Widerstands gegen den Nationalsozialismus erinnert – und mit aktuellen Themen verknüpft.Außenminister Heiko Maas rief zum Widerstand gegen rechtspopulistische Tendenzen auf. Der SPD-Politiker bezeichnete es am Freitag als „beschämend“, wenn sich heute ausgerechnet jene auf „Recht zum Widerstand“ beriefen, die Volksvertreter lautstark als „Volksverräter“ schmähen, die Erinnerung als „Schuldkult“ abtun und freie Medien als „Lügenpresse“ diffamieren. „Und deshalb darf es kein feines Schweigen geben, wenn Wutbürger und Ewiggestrige solche Symbole des Widerstands perfide umdeuten“, mahnte Maas.
„Erinnern heißt auch: laut und deutlich zu widersprechen“, betonte der Minister. „Dazu bedarf es keines Märtyrertums. Im Jahr 2018 reicht dafür Zivilcourage“, sagte Maas. Vertreter aus Politik und Gesellschaft hatten sich am Freitag im Ehrenhof des Bendlerblocks zu einer Gedenkveranstaltung versammelt. Am späten Nachmittag legten Bundeswehr-Rekruten auf dem Paradeplatz am Bendlerblock, dem Dienstsitz des Verteidigungsministeriums, ihr feierliches Gelöbnis ab. 355 Soldaten bekannten sich damit zu den Grundpflichten nach dem Soldatengesetz: „Ich gelobe, der Bundesrepublik Deutschland treu zu dienen und das Recht und die Freiheit des deutschen Volkes tapfer zu verteidigen.“Am 20. Juli 1944 hatten Wehrmachtsoffiziere um Claus Schenk Graf von Stauffenberg vergeblich versucht, Hitler mit einer Bombe zu töten und den Krieg zu beenden. Stauffenberg und drei Mitverschwörer wurden noch am Abend des Attentats im Innenhof des Bendlerblocks erschossen. In den folgenden Wochen und Monaten richteten die Nazis 89 weitere Beteiligte und Unterstützer hin.Bis heute gilt Stauffenberg als Symbol des militärischen Wiederstandes gegen den Nationalsozialismus, das Gedenken daran am 20. Juli gehört zu den größten Traditionen der Bundeswehr. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen appellierte an die Rekruten, sich Stauffenberg als Vorbild zu nehmen: Sie übernehmen eine große Aufgabe und eine besondere Verantwortung für unser Land“, sagte die Ministerin in ihrer Ansprache. Stauffenberg und seine Mitstreiter seien für Recht, Freiheit und Menschenwürde gestorben. „Sie haben sich verpflichtet, diese Werte zu leben, zu schützen und zu verteidigen“, sagte von der Leyen.
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