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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
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Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Erinnerung an Alexander Schleiernick, Oleg Meiling und Martin Brunn
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
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Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Paris. Französische Streitkräfte haben den Anführer eines Ablegers der Terrororganisation Islamischer Staat (IS) in der Sahelzone außer Gefecht gesetzt. Das twitterte der französische Präsident Emmanuel Macron in der Nacht zu Donnerstag. Der Anführer der Terrorgruppe Islamischer Staat in der Sahelzone (ISGS), Adnan Abu Walid al-Sahrawi, sei «neutralisiert» worden. In der französischen Militärsprache bedeutet dies, dass der Gegner kampfunfähig gemacht oder getötet wurde. «Dies ist ein weiterer großer Erfolg in unserem Kampf gegen terroristische Gruppen in der Sahelzone», schrieb Macron weiter.
Der IS-Ableger wird vor allem für Anschläge im Gebiet zwischen dem Niger, Burkina Faso und Mali verantwortlich gemacht. Die Sahelzone, zu der auch der westafrikanische Krisenstaat Mali zählt, ist ein Gebiet, das sich südlich der Sahara vom Atlantik bis zum Roten Meer erstreckt. Hier sind etliche bewaffnete Gruppen aktiv, einige haben dem IS oder Al-Kaida die Treue geschworen.
Macron empfängt Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) an diesem Donnerstag zu einem Arbeitstreffen im Elyséepalast in Paris. Bei dem gemeinsamen Abendessen soll es unter anderem auch um die Situation in der Sahelzone gehen, hieß es aus Elyséekreisen.
Die französische Armee hatte bereits Ende Juli zwei führende Mitglieder eines IS-Ablegers in Mali außer Gefecht gesetzt. Kurz zuvor hatte Macron eine Neuausrichtung der französischen Militärpräsenz in der Sahelzone angekündigt. Langfristig solle die Truppenstärke in der Region um mehr als 2000 Soldaten verringert werden. Aktuell sind etwa 5100 Soldaten im Anti-Terror-Einsatz «Barkhane» in Mali und vier weiteren Sahel-Staaten vertreten. Auch die Bundeswehr ist bei zwei laufenden Einsätze mit insgesamt etwa 1200 Bundeswehrsoldaten in Mali.
Sollte sich die Zusammenarbeit von #Mali mit russischen Söldnergruppen bestätigen, stellt das die Grundlagen des Mandats der #Bundeswehr für #MINUSMA und #EUTM in Frage und gemeinsam mit dem Bundestag müssten wir Konsequenzen ziehen. 1/2— A. Kramp-Karrenbauer (@akk) September 15, 2021
Sollte sich die Zusammenarbeit von #Mali mit russischen Söldnergruppen bestätigen, stellt das die Grundlagen des Mandats der #Bundeswehr für #MINUSMA und #EUTM in Frage und gemeinsam mit dem Bundestag müssten wir Konsequenzen ziehen. 1/2
Am Mittwoch hatte sich die Bundesregierung besorgt über eine sich anbahnende Zusammenarbeit der Militärjunta in Mali mit Söldnern der russischen Militärfirma Wagner gezeigt. Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) sah die Grundlagen der Mandate für die beiden Einsätze Minusma und EUTM infrage gestellt, sollte sich die Zusammenarbeit bestätigen. Zuvor hatte es schon ähnliche Warnungen aus Frankreich gegeben.
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