70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Gefahr im Anflug: Warum Deutschland bei der Drohnenabwehr hinterherhinkt
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Das Sturmgewehr MK 556 des Thüringer Unternehmens C.G. Haenel soll das HK G36 bei der Bundeswehr ablösen. Foto: Screenshot Website C.G. Haenel
Berlin. Die Bundeswehr bekommt ein neues Sturmgewehr: Das Nachfolgemodell des G36 soll vom Unternehmen C.G. Haenel aus dem thüringischen Suhl geliefert werden. Das gab das Verteidigungsministerium am Dienstag (15. September) bekannt. Schon am Vortag hatten Medien über den Deal berichtet.
Überraschend geht die angeschlagene Waffenschmiede Heckler & Koch, seit vielen Jahrzehnten Lieferant der Bundeswehr, bei dem Geschäft leer aus. Die Wahl auf die Firma C.G. Haenel durch die Vergabestelle des Beschaffungsamtes fiel nach der abgeschlossenen Auswertung der Angebote, heißt es in einer Mitteilung des Verteidigungsministeriums.
Rechtswirksam sei das Ergebnis der Auswertung noch nicht, unterlegenen Bietern steht immer noch der Rechtsweg offen. Zudem steht die Entscheidung der Vergabestelle noch vorbehaltlich der parlamentarischen Billigung, so das BMVg weiter.
Bei der Beschaffung des „Systems Sturmgewehr Bundeswehr“ geht es um einen Auftrag im Wert von knapp 250 Millionen Euro. 120.000 Gewehre sollen in den kommenden Jahren für die Truppe angeschafft werden. Bei dem von C.G. Haenel angebotenen Modell soll es sich Medienberichten zufolge um das „MK 556“ handeln, das wie das von Heckler & Koch produzierte G36 Munition des Kalibers 5,56 x 45mm verschießt. Nach Angaben des Herstellers, der Teil einer Holding aus den Vereinigten Arabischen Emiraten ist, ist die Waffe in allen Klimazonen erprobt. Als „CR223“ wird das Modell in einer halbautomatischen Variante von der sächsischen Polizei verwendet.
Das aktuell von der Bundeswehr genutzte G36 war vor einigen Jahren in die Kritik geraten, weil angeblich unter bestimmten, extremen Bedingungen die Treffgenauigkeit leidet. Die damalige Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen hatte 2015 das Aus für das G36 verkündet. 2017 wurde der Auftrag für das Nachfolgemodell ausgeschrieben.
DIESE SEITE:
TEILEN:
FOLGEN SIE UNS: