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Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
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Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
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Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Blick in das fast vollkommen zerstörte Aleppo. Die G7 fordern Russland dazu auf, von Machthaber Assad abzurücken Foto: dpa
Lucca. Die USA und ihre wichtigsten Verbündeten wollen Russland zu neuen Verhandlungen über eine Lösung des blutigen Syrien-Kriegs bewegen. Sie verlangen von Moskau aber den Bruch mit dem syrischen Präsidenten Baschar al-Assad. Die G7-Außenminister drängten die russische Regierung bei ihrem Treffen im italienischen Lucca am Dienstag zur Kooperation, verzichteten jedoch auf Druckmittel wie neue Sanktionen. Russland müsse sich entscheiden, ob es sich mit den USA und ihren Alliierten oder mit Assad, dem Iran und der Hisbollah verbünden wolle, sagte US-Außenminister Rex Tillerson nach dem Treffen. Er reiste noch am Nachmittag nach Moskau weiter und will dort am Mittwoch den russischen Außenminister Sergej Lawrow und vielleicht auch Präsident Wladimir Putin treffen.
Vorher stimmte er sich in Lucca nicht nur mit den G7-Partnern Deutschland, Italien, Frankreich, Großbritannien, Kanada und Japan ab. Auch Ressortchefs aus der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien, Jordanien und Katar stießen zu den Beratungen hinzu. Die G7 unterstützte anschließend in einer gemeinsamen Erklärung den Vergeltungsschlag der USA für den mutmaßlichen Giftgasangriff auf einen von Rebellen kontrollierten Ort. Der Raketenbeschuss einer Luftwaffenbasis in der vergangenen Woche sei eine "sorgfältig bemessene und begrenzte Antwort auf dieses Kriegsverbrechen" gewesen. An Russland und den Iran appellierte die G7, die syrische Regierung zur Einhaltung der Konvention zum Verbot von Chemiewaffen zu drängen. Putin stimmte am Dienstag einer Untersuchung der Vereinten Nationen zu. "Wir gehen davon aus, dass derartiges Vorgehen offiziell geklärt werden soll", sagte der Kremlchef der Agentur Interfax zufolge. Nach Darstellung des russischen Verteidigungsministeriums hatte die syrische Luftwaffe bei dem Angriff eine Chemiewaffenfabrik getroffen.
Bundesaußenminister Sigmar Gabriel schlug ein baldiges Treffen der Internationalen Syrien-Unterstützungsgruppe vor, der mit Russland und dem Iran auch die Alliierten Assads angehören. "Wir haben keine Zeit zu verlieren", sagte Gabriel. Er zeigte sich erleichtert, dass auch die USA auf eine politische Lösung hinarbeiten wollen. "Rex Tillerson hat ausdrücklich gesagt, man suche einen nicht gewalttätigen, nicht militärischen Weg", betonte er. Der Knackpunkt bleibt aber, ob Moskau bereit ist, sich von Assad zu lösen. Eine Forderung nach Absetzung des syrischen Präsidenten findet sich zwar nicht in der gemeinsamen G7-Erklärung. Die Außenminister zeigten sich aber in ihren öffentlichen Äußerungen einig, dass sie keine Zukunft Syriens mit Assad sehen. "Man kann nicht an der Seite eines Regimes stehen, dass ja nicht zum ersten Mal Giftgas gegen seine eigene Bevölkerung eingesetzt hat", sagte Gabriel an Moskau gerichtet. Im syrischen Bürgerkrieg sind mittlerweile rund 400.000 Menschen getötet worden.
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