70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Der Südsudan gilt als jüngster Staat der Welt. Die mit der Unabhängigkeit verbundenen Hoffnungen sind aber in einem blutigen Bürgerkrieg versunken. Außenminister Gabriel macht sich ein Bild von der Lage.Juba - Außenminister Sigmar Gabriel hat die Bürgerkriegsparteien im Südsudan zu verstärkten Friedensbemühungen aufgerufen. «Der Südsudan hat es wirklich verdient, nach so vielen Jahren des Krieges endlich Frieden zu finden und seine wirtschaftliche Entwicklung und den Wiederaufbau des Landes voranzutreiben», sagte er am Donnerstag (10. August 2017) bei einem Besuch in dem erst seit sechs Jahren unabhängigen afrikanischen Land. Der Außenminister forderte nach einem Gespräch mit Präsident Salva Kiir mehr Sicherheit für humanitäre Hilfsleistungen zugunsten der notleidenden Bevölkerung. «Es ist manchmal lebensgefährlich für Mitarbeiter internationaler Hilfsorganisationen», sagte er. Gabriel zeigte sich auch besorgt über den Einsatz von Kindern in dem Bürgerkrieg. Laut Unicef soll es 17 000 Kindersoldaten geben - auf Seiten der Rebellen, aber auch bei den Regierungstruppen. Kiir habe zugesagt, die Rekrutierung von Kindersoldaten als Verbrechen zu ächten.Im jüngsten Staat der Welt war Ende 2013 nur zwei Jahre nach der Unabhängigkeit ein blutiger Bürgerkrieg ausgebrochen. Hintergrund ist ein Machtkampf zwischen Kiir und seinem ehemaligen Stellvertreter Riek Machar. Der Konflikt zieht sich entlang ethnischer Linien, die Vereinten Nationen warnten im Dezember vor einem Völkermord. Gabriel rief ausdrücklich beide Seiten zum Einlenken auf. «Das ist nicht nur eine Aufgabe der Rebellen, sondern auch der Regierung und des Präsidenten selber», sagte der SPD-Politiker. Zehntausende Menschen sind schon getötet worden. Knapp vier Millionen der rund zwölf Millionen Südsudanesen befinden sich auf der Flucht, die Hälfte davon in Nachbarländern wie Uganda. Etwa 16 000 Blauhelmsoldaten, Polizisten und zivile UN-Mitarbeiter bemühen sich um eine Stabilisierung des ostafrikanischen Landes. Die Bundeswehr beteiligt sich mit 16 Stabsoffizieren und Militärbeobachtern, die Gabriel besuchte. Der Chef der Mission, David Shearer, wünscht sich von Deutschland ein stärkeres Engagement. Wegen der Krise steht der Südsudan am Rande einer Hungersnot. Helfer haben zu großen Teilen des Landes nur beschränkt Zugang. Rund sechs Millionen Südsudanesen - etwa die Hälfte der Bevölkerung - haben nach UN-Angaben nicht genügend zu essen. Rund 270 000 Kinder sind demnach lebensbedrohlich mangelernährt. Aufgrund des Konflikts ist auch die Wirtschaft des ölreichen Landes stark eingebrochen. Deutschland hat in diesem Jahr die humanitäre Hilfe für das Land von knapp 60 auf 90 Millionen Euro aufgestockt. Damit werden Projekte im Land selbst, aber auch für die Flüchtlinge in den Nachbarländern gefördert. Das Geld wird unter anderem für medizinische Hilfe, Wasserversorgung, Nahrungsmittel oder Notunterkünfte ausgegeben.
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