70 Jahre DBwV – Die Erfolgsgeschichte geht weiter
Ein Abend im Zeichen des Jubiläums
Klartext in spannenden Zeiten
Zielgruppentagung des Unterstützungsbereichs
Team Luftwaffe: Verantwortung übernehmen – Zukunft gestalten
Das Leben der anderen
„Last Call!“ – Der letzte Bundeswehr-Einsatz in Kabul
Kampfschwimmer – der Kern der Spezialkräfte der Marine
Leistungen im Soldatenentschädigungsgesetz werden angepasst
Brücke in die Zukunft: Die Tagung für Soldaten auf Zeit
Vom Dienstherrn zum Arbeitgeber: Wie Soldaten im Justizvollzug eine neue Zukunft finden
SaZ-Onlinetreff: Rentenansprüche sichern – Nachversicherung, Aufstockung und Übergangsleistungen richtig nutzen
Mandat ein letztes Mal verlängert: Bundeswehreinsatz UNIFIL im Libanon
EUFOR Althea und KFOR: Bundestag stimmt für Verlängerung
Bundestag berät über letztmalige Verlängerung des Bundeswehreinsatzes im Libanon
Bundestag berät über die Bundeswehrbeteiligung an KFOR und EUFOR ALTHEA
Erinnerung an Hauptfeldwebel Mischa Meier
Marsch zum Gedenken endet in der Gluthitze Berlins
Startschuss für den Marsch zum Gedenken 2026
Erinnerung an Andreas Heine und Christian Schlotterhose
Resolution der 22. Hauptversammlung: DBwV fordert ein Artikelgesetz Aufwuchs und die Einführung einer Wehrpflicht
Europa und Ehrungen stehen im Mittelpunkt
Die 22. Hauptversammlung: Das sagen die Delegierten
Überwältigende Mehrheit für Oberst André Wüstner
Trauer-Gottesdienst in Bad Salzungen 2009: Hinter den Särgen der Hauptgefreiten Martin Brunn (rechts), Alexander Schleiernick (Mitte) und Oleg Meiling (links) stehen Bilder der Soldaten. Foto: dpa
Es sind „krumme“ Jahrestage – und teilweise ist schon recht viel Zeit vergangen. Aber das ist völlig egal: Schmerz und Erinnerung, sie kennen keine Zeit. Wir gedenken der in Afghanistan gefallenen Kameraden, deren Todestag in den Juni fällt.Am 7. Juni 2003 sprengte sich ein Selbstmordattentäter neben einem Bus voller ISAF-Soldaten in die Luft. Die Männer waren auf dem Weg zum Flughafen, sie wollten die Heimreise nach Deutschland antreten. Oberfähnrich Andrejas Beljo (28), Fernmeldeaufklärungsregiment 940, Oberfeldwebel Carsten Kühlmorgen (32), Fernmelderegiment 320, Feldwebel Helmi Jimenez-Paradies (29), Fernmelderegiment 320, und Stabsunteroffizier Jörg Baasch (25), Fernmeldeaufklärungsregiment 940, wurden getötet, 31 weitere Personen verwundet.Am 25. Juni 2005 beluden Hauptfeldwebel Andreas Heine (37) und Oberfeldwebel Christian Schlotterhose (26) aus dem Panzergrenadierbataillon 332 einen Lastwagen mit abgegebenen Waffen und Munition, als eine manipulierte 107-Millimeter-Rakete detonierte. Beide Männer fielen, sechs afghanische Helfer kamen ebenfalls ums Leben.Am 23. Juni 2009 kam während eines Feuergefechts ein Transportpanzer Fuchs beim Ausweichen von der Fahrbahn ab und überschlug sich in ein Flussbett. Drei Besatzungsmitglieder starben: Hauptgefreiter Alexander Schleiernick (23), Fallschirmjägerbataillon 263, Standort Zweibrücken, Hauptgefreiter Oleg Meiling (21), Panzergrenadierbataillon 391, Standort Bad Salzungen, und Hauptgefreiter Martin Brunn (23), ebenfalls Panzergrenadierbataillon 391, Standort Bad Salzungen.Selbstverständlich haben Mandatsträger des Deutschen BundeswehrVerbands an allen Trauerfeiern für die gefallenen Kameraden teilgenommen. Wann immer es den Wünschen einzelner entsprach, haben wir in der Berichterstattung darüber äußerste Zurückhaltung gewahrt. Der Bundesvorsitzende Oberstleutnant André Wüstner: „Wir erinnern uns an neun Kameraden, die in ein einem mörderischen Krieg gefallen sind. Viele von ihnen starben zu einer Zeit, als die Politik in Deutschland noch nicht den Mut hatte, diesen Krieg beim Namen zu nennen. Dieser Fehler ist mittlerweile korrigiert. Jetzt kommt es darauf an, die Lektionen aus dem ISAF-Einsatz zu lernen und die Konsequenzen für künftige Einsätze zu ziehen. Das schulden wir den gefallenen Kameraden ebenso wie denen, die in künftige Einsätze gehen. Profunde Ausbildung und optimale Ausstattung gehören zwingend dazu!“
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